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illegales Tauschbörsenangebot über ihren Internetanschluss

19.04.2016 16:15 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Frau Anwältin, Herr Anwalt,

In einem Schreiben einer Anwaltskanzelei wird mir das im Betreff beschriebene vorgeworfen. Dem vielseitigen Schreiben ist u.a. eine Zahlkarte mit der ich 915 Euro zahlen soll beigefügt. In dem Schreiben wird angeführt dass ich zwischen 2-3 Minuten widerrechtlich einen Film geschaut hätte. Meine Frage, laut Verbraucherzentrale spielt es keine Rolle ob ich 2 Sekunden oder 2 Stunden geschaut habe, ich muss trotzdem , wenn auch villeicht nicht knapp 1000, so doch einige hundert Euro zahlen, obwohl bei 2-3 Minuten eine kommerzielle Nutzung praktisch ausgeschlossen ist ???

MfG, U. K.

19.04.2016 | 16:59

Antwort

von


(2008)
Brandsweg 20
26131 Oldenburg
Tel: 0441-7779786
Web: http://www.jan-wilking.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Der Vorwurf lautet nicht, dass Sie den Film einige Minuten angeschaut haben. Ihnen wird vielmehr vorgeworfen, dass Sie die Filmdatei über Ihren Computer im Rahmen einer Tauschbörse anderen Nutzern zum Herunterladen angeboten haben. Dies kann z.B. geschehen, wenn Sie sich eine Filmdatei über ein Tauschbörsenprogramm wie utorrent herunterladen, da parallel dazu auch ein Hochladen stattfindet. Dieses Hochladen wurde für einige Minuten erfasst und Ihnen nun zum Vorwurf gemacht. Die ganz überwiegende Zahl der Gerichte in Deutschland erachtet auch einen solch kurzen Zeitraum für ausreichend.

Kommerzielle Nutzung ist nicht erforderlich, auch eine solche Tauschbörsennutzung im privaten Bereich stellt eine Urheberrechtsverletzung dar - denn allein der Rechteinhaber darf bestimmen, ob sein Film über eine Tauschbörse angeboten wird oder nicht.

Die entscheidende Frage ist daher, ob Sie die Filmdatei zum vorgeworfenen Zeitpunkt über eine Tauschbörse heruntergeladen (und gleichzeitig hochgeladen) haben. Ist dies der Fall, sollten Sie eine (ggf. modifizierte) Unterlassungserklärung abgeben, um weitere Kosten zu vermeiden. Bei den geltend gemachten Kosten besteht meist noch einiges an Verhandlungsspielraum.

Ich rate dringend an, einen hierauf spezialisierten Rechtsanwalt mit der konkreten Prüfung und Einleitung der notwendigen Schritte zu beauftragen. Diesbezüglich können Sie sich auch gerne an meine Kanzlei wenden, am Besten per E-Mail.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Jan Wilking

ANTWORT VON

(2008)

Brandsweg 20
26131 Oldenburg
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