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ich wurde in der Probezeit gekündigt,an diesem Tag ging ich zum Arzt


| 29.12.2012 21:08 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jan Wilking



Ich war in einer sechsmonatigen Probezeit. Nach 4 Monaten hat man festgestellt, dass ich für die Position nicht geeignet bin, An dem Tag der Kündigung bin ich zum Arzt bzgl. Knieschmerzen gegangen, der behandelte Arzt hat mich krankgeschrieben.
Kündigungszeit waren 14 Tage. Nun bin ich in Behandlung und schon seit 2 Monate in Krankenstand. Ich muß wahrscheinlich opariert werden,
= Frage1: Habe ich von meiner Ex-Firma weiterhin Anspruch auf Entgeltfortzahlung ?
= Frage2: Wenn nein, wo bin ich Anspruchsberechtigt nachdem meine ordentliche Kündigungszeit vorbei ist und ich noch immer im Krankenstand bin?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung und Ihres Einsatzes wie folgt:

In der Regel endet die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall mit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Sollte also eine Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit über das Ende des Arbeitsverhältnisses hinaus andauern, verliert der gekündigte Arbeitnehmer den Anspruch auf die Fortzahlung.

Eine Ausnahme hiervon wird nur gemacht, wenn entweder das Arbeitsverhältnis aufgrund der Krankheit gekündigt wurde oder das Arbeitsverhältnis durch den Arbeitnehmer gekündigt worden ist und diesem aufgrund eines Verschuldens des Arbeitgebers ein Kündigungsgrund zur Seite steht, der zu einer fristlosen Kündigung berechtigt hätte, § 8 Abs. 1 EntgFG. Nach Ihrer Schilderung liegt aber keine dieser Ausnahmen vor.

Der Arbeitgeber muss Ihnen daher nur bis zum Zeitpunkt der Beendigung des Arbeitsverhältnisses, also bis zum Ablauf der Kündigungsfrist den Lohn fortzahlen, auch wenn Sie darüber hinaus krankgeschrieben sein sollte. Im Anschluss übernimmt dann in der Regel die Krankenkasse (Zahlung von Krankengeld). Sie sollten Ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung daher (falls noch nicht geschehen) unverzüglich an die Krankenkasse senden.

Ich hoffe, Ihnen eine erste hilfreiche Orientierung ermöglicht zu haben. Bei Unklarheiten benutzen Sie bitte die kostenfreie Nachfragefunktion.

Bedenken Sie bitte, dass ich Ihnen hier im Rahmen einer Erstberatung ohne Kenntnis aller Umstände keinen abschließenden Rat geben kann. Sofern Sie eine abschließende Beurteilung des Sachverhaltes wünschen, empfehle ich, einen Rechtsanwalt zu kontaktieren und die Sachlage mit diesem bei Einsicht in sämtliche Unterlagen konkret zu erörtern.

Mit freundlichen Grüßen
Bewertung des Fragestellers 29.12.2012 | 21:49


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