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hypothekarisches kredit in Luxemburg

15.01.2013 14:00 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


Situation:
Frau X hat mit seinem ehemaligen Begleiter Herren Y, ein hypothekarisches Leihen bei einer Bank in Luxemburg eingegangen um ein Haus in Deutschland zu kaufen.
Die Eltern von Herren Y sind Bürge haben als Garantie ein Grundstück hinterlegt.
Frau X und Herr Y haben 50 % des Hauses beim Notar festgelegt.
Frau X und Herr Y sind niemals verheiratet gewesen.
Infolge der Trennung von Frau X und Herr Y, ist Herr Y im Haus wohnen geblieben, und sollte den Kredit bezahlen.
Heute sind die monatliche Raten bei der Bank nicht bezahlt und die Bank kündigt an sie wolle das Haus verkaufen.
Herr Y hat Frau X angekündigt, daß die Eltern von Herren Y das Haus abkaufen wollen.

Ziel:
Herr Y will den Kredit abkaufen und ein neues Kredit zu machen und all seine Schulden zu begleichen.
Frau X hat jetzt Angst das die Bank und die Familie von Herrn Y sich zusammen tun und das sie das Geld verlieren wird was schon eingezahlt wurde.

Meine Frage:
Kann die Bank das Haus einfach erfassen und es den Eltern von Herren Y für die bleibende Summe vom Kredit verkaufen, also würde Frau X die eingezahlten Summen verlieren?
Oder ist es, daß wie die Eltern von Herren Y bürgen, diese Summe nur dienen wird zu "abkauf" der Restschuld und Frau X Eigentümer mit 50 % des Hauses bleibt?
16.01.2013 | 10:47

Antwort

von


(2355)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26 7 26
Web: http://WWW.RECHTSANWALT-BOHLE.DE
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Sehr geehrter Ratsuchender,

die Bank kann das Haus nicht einfach zu erfassen und selbst verwerten.

Hierzu bedarf es einer Zwangsversteigerung.

Im Rahmen einer solchen Versteigerung würde das Hausgrundstück dann zum Höchstgebot überlassen werden.

Die Bank würde dann als Rangerste ihren Betrag bekommen, wenn der Erlös ausreicht. Ein möglicher Überschuss würde dann an x und y ausgezahlt werden.

Erfahrungsgemäß reicht der Erlös nie, alle Kosten und verbindlichkeiten komplett abzulösen. Daher kann es durchaus sein, dass x dann Teile ihrer Einlagen verliert.

Man sollte daher möglichst versuchen, so eine Zwangsvollstreckung zu vermeiden.


Zur zweiten Frage

Wenn die Eltern gebürgt haben, haften sie der Bank direkt aus dieser Bürgschaft.

Leisten die Eltern dann aus dieser Bürgschaft komplett, geht die Forderung auf die Eltern nach § 774 BGB über. Die Eltern hätten dann einen direkten Anspruch gegen die Schuldner, also x und y.

Zahlen die Eltern also an die Bank die Restschuld, sind die Eltern Forderungsinhaber. Die Bank darf dann nicht mehr vollstrecken. Die Eltern können dann ihrerseits gegen x und y vorgehen, auch dann wieder die Zwangsvollstreckung betreiben.


Das gewünschte Ziel:

"Herr Y will den Kredit abkaufen und ein neues Kredit zu machen und all seine Schulden zu begleichen."

ist aber nicht so einfach zu erreichen:

Vertragspartner sind offenbar x und y gemeinsam.

Weder die Bank noch y können dann einen Verkauf des Kredites ohne Zustimmung der x vornehmen und diese einfach übergehen.


Sinnvoll wäre es, wenn sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen und eine gemeinsame Lösung herbeiführen.

Wenn die Eltern das Haus abkaufen wollen, ist das doch sinnvoll.

Mit dem Abkauf (der aber immer die Zustimmung der Bank erfordert), wäre Frau x dann die Bankverbindlichkeiten los. Ein möglicher Überschuss müsste dann zwischen x und y geteilt werden.

Es ist durchaus möglich, dass x oder auch y einen Teil der eingebrachten Leistungen verliert. Aber das ist nun einmal so, wenn die Raten nicht weitergezahlt werden und dann das Haus verkauft werden muss.

Ratsam ist es, mit allen Unterlagen einen Kollegen vor Ort aufzusuchen, da die Unterlagen ganz genau geprüft werden sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php


ANTWORT VON

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