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hypothek, zin´sen durch Reichsm.DDR usw


28.12.2005 14:31 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe ein 6FamHs in Leißzig in 1991 durch meinen Vater in Folge des vorwegg. Erbes übernommen.
In diesem Grundbuch ist noch meine Tante(69J.), Erbin durch Ihre verstorb. Tante im Rang 1 Resthypothek meiner Vorfahren mit 4.000,-Goldmark durch die Wirren der Kriege in Reichsmark auf 10% Verzuinsung, in Mark der DDR 4,5%, durch Erbfolge übergegangen.
Eintrag vor der Wende, 4000GM Resthyp. ab 11-1977 auf 3,25% herabgesetzt,abgetreten an Frau. H., unter den Bestimmung der Eintragungsbewilligung ;die sofortige Zwangsvollstreckung gegen den jeweiligen Eigentümer ist zulässig;Hypot.brief ausgeschlossen; eingetragen am 05.1931 ?? 04.02.1942, 02.02.1942 und Abtretung der Zinsänderung 20.02.1978


Was bedeutet das für mich??

Bisher hatte ich nichts zahlen können, bin ich belastet?
muss ich Zinsen zahlen?
ab wann?ß eingetragen als Eigentümer 1991

Wa wird aus so einer Eintragung, wenn schon die Vorfahren nichts zahlten, wenn die DDR Verwaltung nichts zahlte, wenn ich 1991 übernommen hatte??
Wann verjährt so ein ur-alter und weitergegebener Anspruch?
28.12.2005 | 15:34

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund des -etwas verwirrend dargestellten- Sachverhalts zu beantworten versuche:

1.Zunächst einmal ist eine Hypothek ein akzessorisches Sicherungsmittel, das bedeutet, dass die Hypothek mit der Forderung, die sie absichern soll, steht und fällt. Fraglich ist hier schon, welche Forderung hier gesichert wird und ob diese Forderung nicht bereits verjährt ist und somit die Hypothek als Eigentümerhypothek fortbesteht, § 1163 Abs. 1 BGB.

2.Eine Geldforderung verjährt gemäß Art. 231 § 6 Abs. 1 EGBGB, §195 alte Fassung nach 30 Jahren. Sie müssen also herausfinden, ob die Forderung, für die die Hypothek eingetragen wurde, überhaupt noch besteht. Dazu müssen Sie aber alle Unterlagen vorlegen, damit die Verjährung durch einen Anwalt verläßlich geprüft werden kann. Denkbar ist, dass die Forderung, sollte sie noch bestehen, zum 31.12.2005 verjährt. Dann steht Ihnen die Hypothek als Eigentümer zu.

3.Sollte die Forderung nicht verjährt sein, müssen Sie mit Eintragung als Eigentümer mit Ihrem Grundstück haften. Für die Forderung haben Sie nur einzustehen, wenn Sie diese durch Vertrag/vorweggenommene Erbfolge oder auf sonstigem Wege übernommen haben.

4.Ich kann Ihnen nur raten, sich mit diesem Problem beraten zu lassen. Ohne weitere Unterlagen ist eine weitere Aussage nicht möglich.

Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem Rechtsproblem weiter geholfen.

Mit freundlichen Grüssen

Nina Heussen
Rechtsanwältin

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