Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

hundehaltung in eigentumswohnung

12.01.2009 09:17 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


sehr geehrte damen und herren, ich wohne in einer eigentumswohnung mit insgesamt 20 einheiten. die familie in der 3 etage hat einen schäferhund. zusätzlich hat diese ein welpen der wenn er ausgewachsen ist abgegeben wird und dann ein neuer aufgezogen wird. zusätzlich betreut sie tagsüber einen fremden hund. dieser wird morgens gebracht und nachmittags wieser abgeholt. demetsprechend sieht auch das treppenhaus aus. meine frage: kann ich ihr die betreung von fremdhunden im haus untersagen??? was ist wenn die mehrheit der eigentümer dies zuläst, kann ich dies per gerichtsbeschluss verhindern?? habe ich anspruch auf reinigung der treppe durch diese familie??
vielen dank

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),


eine übermäßige Haustierhaltung in einer Eigentumswohnung kann auch dann eine von der Eigentümergemeinschaft nicht hinzunehmende unzumutbare und damit unbillige Belästigung darstellen, so dass hier durchaus die Möglichkeit besteht, innerhalb der Anfechtungsfrist von einem Monat einen entsprechenden Beschluss gerichtlich überprüfen zu lassen.

Aber erst eine entsprechende gerichtliche Entscheidung wird dann den Mehrheitsbeschluss der Eigentümer außer Kraft setzen können.

Das Gericht wird hier zu prüfen haben, ob noch eine hinzunehmende Beeinträchtigung vorliegt, oder hier das Maß überschritten ist. Besonderes Augenmerk wird aber mE auch darauf zu legen sein, dass nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung sicherlich schon ernsthaft darüber nachgedacht werden muss, ob nicht schon eine gewerbliche Nutzung vorliegt.

Sofern eine übermäßige Verschmutzung des Treppenhauses gegeben ist, greift § 14 WEG ein, wonach von dem gemeinschaftlichen Eigentum (Treppenhaus) nur in solcher Weise Gebrauch gemacht werden darf, dass dadurch keinem anderen Wohnungseigentümer über das bei einem geordneten Zusammenleben unvermeidbare Maß ein Nachteil entsteht. Und das liegt sicherlich dann vor, wenn das Treppenhaus übergebühr verschmutzt wird, so dass ein Reinigungsanspruch besteht.


Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt
Thomas Bohle

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 67383 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Die Anwältin hat mir sehr weitergeholfen, ihre Antwort war freundlich, klar, verständlich und meine Frage wurde so ausführlich wie möglich beantwortet! Vielen Dank! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Ich habe eine schnell, freundliche und hilfreiche Antort erhalten. Um mehr in die Tiefe zu gehen, würde es mehr Zeit seitens des Anwalts erfordern - dies ist absolut nachvollziehbar. Die Antwort lässt weitere Antworten erahnen ... ...
FRAGESTELLER
4,2/5,0
Der Anfang ist zu meiner Zufriedenheit.- ...
FRAGESTELLER