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Mitarbeiter wiederkehrend kurzzeitig krank

10.03.2021 11:07 |
Preis: 25,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ein Mitarbeiter meldet sich im Dreiwochenrhytmus krank.

Die Ausreden sind meist die gleichen:
-Stress mit der Familie
-Stress mit der Freundin
-mit sich selbst nicht im Einklang

Auch zu Arbeitsbeginn erscheint er an 2 Tagen der Woche zu spät.

Kann diesem Mitarbeiter eine Abmahnung oder Kündigung ausgesprochen werden?

Der Arbeitnehmer ist Azubi in Zweitlehre

10.03.2021 | 11:43

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Fragen wie folgt.

Eine Abmahnung oder eine Kündigung kämen dann in Betracht, wenn der Arbeitnehmer gegen Pflichten aus dem Arbeitsvertrag verstößt, also etwa der Vorlage von Attesten etc.

Darüber hinaus käme dies nur in Betracht, wenn nachgewiesen werden könnte, dass der Arbeitnehmer tatsächlich arbeitsfähig war. Dies ist in der Praxis schwierig.

Die Hürden für eine Abmahnung oder Kündigung aufgrund der Häufung von Kurzerkrankungen wird von der Rechtsprechung sehr hoch angesetzt. Dies ist erst dann möglich, wenn der Arbeitnehmer so mehr als 6 Wochen im Jahr gefehlt hat.

Zudem ist eine Prognose anzustellen, dies erfordert in der Regel, dass der Sachverhalt über einen Zeitraum von mehreren Jahren verfolgt werden kann.

Leichter auszusprechen wäre eine Abmahnung wegen des wiederholten Zuspätkommens. Hierzu sollten Sie das Zuspätkommen dokumentieren und nach erneuter Häufung eine Abmahnung aussprechen.

Eine verhaltensbedingte Kündigung würde aber auch dann nur in Betracht kommen, wenn der Arbeitnehmer auch im Anschluss weiter beharrlich dagegen verstößt.

Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Jannis Geike
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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