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hohe Abweichung der Rechnung zum Kostenvoranschlag

14.01.2020 08:00 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von


11:41
Ich habe die örtlichen Stadtwerke nach Erhalt eines Kostenvoranschlags mit der Durchführung des Hausanschlusses (Strom und Wasser) beauftragt.
Die Rechnung weicht um ca. +15% vom KVA ab, mit der Begründung dass die Tiefbauarbeiten einen erheblichen Mehraufwand dargestellt haben. Die Mehrkosten wären durch den teilweisen Einbruch des Grabens durch Regen und tiefer liegende Anschlüsse, die im Plan anders gekennzeichnet waren, gerechtfertigt. Das Ganze wurde mir erst nach Abschluss der Arbeiten mitgeteilt.
Die Tiefbauarbeiten wurden im KVA und auf der Rechnung als "Fremdleistung/Tiefbau" angegeben.
Für die entstandenen Mehrkosten will ich natürlich nicht aufkommen.

Kann ich hier die Herausgabe der Rechnung oder KVAs des Tiefbauunternehmers an die Stadtwerke fordern? Welche Schritte kann ich einleiten?
Rechtfertigen die vorgebrachten Argumente der Stadtwerke die Mehrkosten?


14.01.2020 | 08:43

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage gerne wie folgt:

Die Abweichung liegt hier mit 15% im unwesentlichen Rahmen. Die ständige Rechtsprechung nimmt dies bei bis zu 15-20% an.
In diesem Fall mussten Sie auch nicht vorher informiert werden.

Ich bedauere Ihnen keine günstigere Auskunft geben zu können und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

Draudt
Rechtsanwältin


Rückfrage vom Fragesteller 14.01.2020 | 10:33

Sehr geehrte Frau Draudt,

vielen Dank für Ihre Antwort.
Leider habe ich mich missverständlich ausgedrückt, denn alleine die Tiefbaukosten weichen um +15% ab.
Insgesamt sind wir bei weit über +30%.
Mir geht es um die Argumentation der Mehrkosten und ob Regen bzw. fehlerhafte Pläne das rechtfertigen.
Meiner Meinung nach dürfte das Unternehmen die Arbeiten erst garnicht beginnen bzw. weiterführen wenn Einsturzgefahr durch Regen besteht.
Ich vermute hier Abzocke auf Kosten des Endkunden, denn die Kostenaufstellung des Tiefbauers ist nicht gegeben, da er den Auftrag über die Statdwerke erhalten hat.

vielen Dank für Ihre Antwort

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 14.01.2020 | 11:41

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Nachfrage teile ich gerne folgendes mit:

Bei einer derartigen Überschreitung empfehle ich, die Stadtwerke schriftlich um Begründung unter Beifügen der Rechnung des Tiefbauers aufzufordern. Bitten Sie auch um Vorlage derer Stundenzettel und melden Sie Ihre Bedenken hinsichtlich des Regens an.
Falls die Rechnung in Form eines Bescheids ergangen sein sollte, so müssen Sie binnen Monatsfrist Widerspruch einlegen.
Den unstreitigen Betrag aus dem KVA sollten Sie zahlen.

Mit freundlichen Grüßen
Draudt
Rechtsanwältin

ANTWORT VON

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