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| 19.06.2006 00:46 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Ich habe über 14 Jahre bei einer Behörde gearbeitet.Ich wurde im Oktober 2004 fristlos entlassen.Mir wurde von meinem Abteilungsleiter eine Anweisung vorgelegt aus der hervor ging,daß ich eine unrechtmäßige Überweisung von 1790,- Euro auf mein eigenes Konto überwiesen hätte.Ich bin aus allen Wolken gefallen mußte aber feststellen das dieser Betrag tatsächlich auf mein Konto eingegengen war.Ich habe den Betrag sofort zurück überwiesen.Ich konnte nur zu meiner Entlastung vorbringen,daß ich mir keiner Schuld bewust war,denn ich hatte seit Bekanntgabe der Umstruktuierung im Amt im Januar 2004 den Verdacht,das man mich aus dem Weg räumen wollte,weil ich auf Grund meines Alters (56 Jahre)die Chance hatte meinen Posten zu behalten.
Seit das bekannt wurde gab es mehrere Situationen wo ich das Gefühl hatte gemobbt zu werden.
An meinem PC konnten sich auch Unbefugte aus meinem damaligen Team Zugang verschaffen und unter meinem Kennwort ihr Unwesen treiben,denn obwohl mir bekannt war,das wenn wir unseren Arbeitsplatz verlassen den PC zu sperren haben,aber diese Anweisung wurde von fast allen nicht befolgt.
Ich habe gegen die fristlose Kündigung beim Arbeitsgericht
Klage erhoben,aber nach Anhörung vor Gericht sie widerrufen,da ich außer meinem Verdacht keine Beweise für meine Unschuld vorbringen konnte.
Das war im Dezember 2004.Seit dem habe ich nichts mehr von der Sache gehört und war der Ansicht,daß diese Angelegenheit erledigt wäre.
Nun habe ich am 17.6.2006 eine Vorladung vom Polizeipräsidenten zum 28.6.2006 zur Anhörung erhalten.Tatvorwurf sonstige Untreue im Amt.Ich frage mich warum diese Anzeige erst nach fast 2 Jahren erfolgte und nicht sofort nach bekannt werden.
Was können Sie mir raten ,wie ich mich verhalten soll ?
Ich bin verzweifelt ich kann meine Unschuld nicht beweisen.
Ich habe mir nie etwas zu Schulden kommen lassen,bin immer ehrlich durchs Leben gegangen und nun das.
Welche Strafe muß ich erwarten?
Bitte helfen Sie mir.




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Sehr geehrter Fragesteller,

die abstrakte Strafandrohung für Untreue gemäß § 266 StGB lautet Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder Geldstrafe. Dass die Strafverfolgungsbehörden erst jetzt tätig wurden, mag mit der nahenden Verjährung im Zusammenhang stehen.

Im Gegensatz zu dem vorangegangenen Verfahren vor dem Arbeitsgericht tragen Sie in dem strafrechtlichen Verfahren NICHT die Beweislast. Sie müssen Ihre Unschuld nicht beweisen, vielmehr müssen die Strafverfolgungsbehörden beweisen, dass Sie die Tat begangen haben.

Sie sollten eine Aussage machen und den Vorgang aus Ihrer Sicht schildern. Wenn Ihre Aussage glaubhauft erscheint, kann es durchaus sein, dass es gar nicht zur Anklageerhebung kommt und die Sache eingestellt wird. Wie immer in strafrechtlichen Verfahren gilt auch hier: Je eher Sie sich einen Anwalt nehmen, desto besser.

Mit freundlichen Grüßen

Kamil Gwozdz
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 19.06.2006 | 02:45

Muß ich den Termin bei der Polizei wahrnehmen?Ich bin schwer Zuckerkrank und habe die Befürchtung das ich die Befragung nicht unbeschadet überstehe ,da mir diese Angelegenheit schon meine Gesundheit ruiniert hat.
Welche konsequenzen hätte ein nicht Erscheinen für mich zu Folge.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.06.2006 | 10:23

Zur Polizei müssen Sie nicht hin. Erst wenn die Staatsanwaltschaft sich meldet, sind Sie zum Erscheinen verpflichtet. Sie sollten sich aber auch schon gegenüber der Polizei in irgendeiner Form äußern, z. B. schriftlich.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.06.2006 | 10:25

Zur Polizei müssen Sie nicht hin. Erst wenn die Staatsanwaltschaft sich meldet, sind Sie zum Erscheinen verpflichtet. Sie sollten sich aber jetzt schon in irgendeiner Form äußern, z. B. schriftlich.

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