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heimliche Konten


09.12.2007 09:46 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,
Da der begründete Verdacht besteht, dass mein wegen Betrugs vorbestrafter Mann während der Ehe Guthaben angelegt und bar darauf eingezahlt hat, möchte ich wissen, ob es Möglichkeiten gibt, diese ohne konkreten Anhaltspunkt nachzuweisen.
In den Steuerunterlagen und den Kontoauszügen haben sich keine Hinweise gefunden.
Vielen Dank für Ihre Hilfe
Anna

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Sehr geehrte Ratsuchende,



wenn es keinerlei verwertbare Hinweise gibt und auch die Priatentnahmen ggfs. nachweisbar sind, wird es kaum eine Möglichkeit geben, diese Konten nachzuweisen.

Eine Mitteilung beim Finanzamt oder der Staatsanwaltschaft wird zwar dazu führen, dass ermittelt wird. Wenn jedoch nichts Konkretes zu finden ist, müssten SIE vielmehr dann damit rechnen, dass gegen Sie danach ein Ermittlungsverfahren wegen der falschen Vorwürfe eingeleitet wird.

Daher sehe ich bei dieser Sachlage keinerlei Möglichkeiten, diese Konten nachzuweisen, zumal Sie auch nicht erläutern, worauf sich der "begründete Verdacht" stützen soll.




Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 10.12.2007 | 16:08

Vielen Dank für Ihre Antwort. Wie verhält es sich mit etwaigen (Post-)Sparbüchern auf seinen oder den Namen des Kindes? Ab welcher Einlagenhöhe hätte hiervon das Finanzamt Kenntnis?
Mit freundlichen Grüßen Anna

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.12.2007 | 16:54

Wenn Sie Kenntnis von nicht angegebenen Sparbüchern haben, wird die Staatsanwaltschaft dann sicherlich in die Richtung ermitteln, da es sich dann um verwertbare Hinweise handelt.

Das Finanzamt erhält direkt keine Kenntnis über die Einlagenhöhe, sondern allenfalls im Wege des Zinsabschlages.

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