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hausfriedensbruch u.morddrohung.beleidigung,versuchte schwere körperverletzung


14.07.2007 16:41 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ernst G. Mohr



Guten tag,
meine frage wäre,mir wird zu last gelegt 4sachen morddrohung versuchte schw.körperverl.beleidigung und hausfriedensbruch,
eine ex freundinn von meinem vater hat mich neulich angezeigt,
sie hat Richtig fantasiert, weil mein Vater sich doch für meine Mutter entschieden hat uns sie meinem Vater weh tun will zeigt sie mich an,
ich bin nicht vorbestrafft hatte vor zehn jahren eine anzeige wegen sachbeschädigung was eingestellt wurde zählt das noch mit?und kurz erklärt die sache morddrohung:hatte sie angerufen wollte mit ihr reden,sie sagt hätte sie gedroht ,was wirklich nicht stimmt.Habe nur gefragt ob wir reden können wenn ich zur ihr komme.Und die zweite sache Hausfriedensbruch:Ich soll bei ihr drin gewesen sein und glas auf sie geschissen haben aber nicht getroffen(versuchte schw.körperverletzng)dabei soll mein vater dabei gewäsen sein,was wieder nur erfunden ist,ich war nie bei ihr in der wohnung.beleidigung:habe sie angeblich auf der strasse gesehen und beledigt, was wieder nicht stimmt weil ich sie an diesem tag mit auto nur vom weitem gesehen habe.meine frage an sie was wenn die richter ihr glauben wie bei mir ?Sie soll für all diese phantasien nicht mal in einem fall beweise zeugen haben(weil s geschichten sind)aber ich habe ja auch keine gegenbeweise?wie schauen die chanchen für mich aus ?
war nie vor gericht kenn mich nicht aus,kommt es darauf an etwas zu beweisen um strafe zu erhalten oder den richter zu überzeugen?

ist eine geldstrafe oder was zu erwarten wenn sie ihr glauben wie mir?danke

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Sehr geehrter Ratsuchender,

sollte es zu einer Hauptverhandlung in der Strafsache kommen, wird aller Voraussicht nach die Ex-Freundin Ihres Vaters als Zeugin gehört werden. Nach Einvernahme ggf. weiterer Zeugen und weiterer Bewwisaufnahme wird das Gericht – sollte es nicht vorher zu einer Verfahrensbeendigung kommen – zu einem Urteil gelangen. Hierbei spielt es im wesentlichen die Rolle, ob und wie sich nach Überzeugung des Gerichts der Sachverhalt zugetragen hat, ob nach Überzeugung des Gerichts keine vernünftigen Zweifel an Ihrer Täterschaft oder ggf. Nichttäterschaft in einzelnen Bereichen zu sehen sind.

Soweit ist das Verfahren aber hier noch nicht gelangt. Im jetzt wohl befindlichen Ermittlungsverfahren sollten Sie über einen zu bestellenden Verteidiger Akteneinsichtnahme gegenüber der Staatsanwaltschaft beantragen. Hieraus ergibt sich dann auch die Aussage der bereits vernommenen Zeugen und es lässt sich der Vorwurf schon konkretisieren. Anschließend wäre mit dem Verteidiger die konkrete Verteidigungsstrategie auszuarbeiten. Insbesondere wäre abzuklären, ob Ihrerseits Angaben zur Sache gemacht werden, welche Einlassungen Ihrerseits erfolgen, Beweisanträge gestellt werden, etc. In der konkreten Situation wäre auch sicherlich der Hintergrund der „Auseinandersetzungen“ zu klären und ggf. vorzutragen. So kann es sich je nach Situation anbieten, ggf. Ihren Vater als Zeugen – falls es auf die von Ihnen beschriebene Nichtanwesenheit und den Hinterrund der „Auseinandersetzungen“ ankommt – und ggf. weitere Zeugen zu benennen.

Je nachdem wie dann der Sachverhalt im weiteren von der Staatsanwaltschaft beurteilt wird, kann die Staatsanwaltschaft das Verfahren einstellen (ggf. mit Auflagen), den Erlaß eines Strafbefehls beantragen oder Anklage erheben. Nachdem zumindestens der Wurf des Glases von Ihnen wohl eingeräumt wird, wird es aller Voraussicht nach zu einer Einstellung des gesamten Verfahrens nicht kommen. In jedem Fall empfiehlt es sich jedoch – wie gesagt – einen Verteidiger zu beauftragen, um Akteneinsicht zu erhalten, das weitere Vorgehen in der konkreten Situation zu besprechen, ggf. den Sachverhalt aus Ihrer Sicht zu schildern und ggf. weitere Beweisanträge stellen zu können.

Nachdem das frühere Verfahren vor 10 Jahren eingestellt wurde, wird dies hier aller Voraussicht nach keine Rolle mehr spielen.

Ich hoffe, Ihnen mit diesem Überblick geholfen zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Ernst G. Mohr

Nachfrage vom Fragesteller 14.07.2007 | 20:06

Danke für ihre antwort,nur was keist den erlass strafbefehls und was heist den anklage erheben,und einstellen ggf auflage,danke.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.07.2007 | 20:49

Entscheidet sich die Staatsanwaltschaft für den Erlaß eines Strafbefehls legt es dort den Vorwurf und die Strafe fest. Wenn Sie diesen akzeptieren, keinen Einspruch einlegen, wird dieser rechtskräftig und es kommt zu keiner Verhandlung vor dem Strafgericht. Legen Sie Einspruch ein, kommt es zur Verhandlung vor Gericht.

Entscheidet sich die Staatsanwaltschaft für die Erhebung der Anklage kommt es nach Eröffnung des Hauptverfahrens zur Strafverhandlung vor dem Strafgericht. Hier wird die Sache erörtert, Sie zur Person und zur Sache gehört (wenn Sie Angaben machen wollen), Beweis erhoben, etc. Es kommt - sollte es nicht zur Einstellung kommen - zu einem Urteil.

Sollte der Vorwurf nicht berechtigt sein, sich der Vorwurf als unrichtig erweisen oder z.B.nur eine geringe Schuld vorliegen, so wird oder könnte eine Verfahrensbeendigung durch eine sog. Einstellung erfolgen. Unter Umständen kann dies von bestimmten Auflagen,also bestimmten Bedingungen, z.B. Geldauflage, Schadenswiedergutmachung oder ähnliches abhängig gemacht werden.

Im konkreten Fall entscheidend ist jedoch zunächst einmal Akteneinsicht über einen Verteidiger zu erhalten, damit der konkrete Vorwurf, die bisherigen Zeugenaussagen, erkennbar sind und die Verteidigungslinie erarbeitet werden kann.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Ernst G. Mohr

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