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hausaufteilung 75% 25%


01.12.2016 16:49 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork



Schönen guten tag,
mitte des jahres ist mein vater verstorben und hat mir 75% eines hauses veerbt. Die anderen 25% sind im besitz der schwester meines vaters. Ich möchte nun das haus verkaufen, meine tante leider nicht. Sie möchte eine aufteilung des hauses. Allerdings macht die wohnung, die sie vermietet hat, schon 40% des hauses aus. Sie möchte nun auf die 40% aufstocken, allerdings ohne grundstückanteil. Also nur die wohnung. Geht das?
mit freundlichen grüssen

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworte:




Frage 1:
"Geht das?"


Das geht im Grunde schon, wenn sich beide Parteien darauf in einer anzufertigenden Teilungserklärung oder einem Teilungsvertrag einigen können In beiden Fällen benötigen Sie dazu einen Notar vor Ort.


Die andere Alternative ist grundsätzlich eine sog. Teilungsversteigerung

Nach Ihrer Schilderung hat Ihnen Ihr Vater einen 75 % Anteil an einem Haus vererbt, wobei Ihre Tante ebenfalls 25 % an dem Haus erhielt und sie dort bereits eine Wohnung vermietet hat, die Wohnung aber flächenmäßig offenbar bereits 40 % der Hausgrundfläche einnimmt.

Dies kann dann eigentlich nur durch ein Testament Ihres Vaters geschehen sein. Wenn nicht, geben Sie bitte kurz im Rahmen der Nachfragefunktion an wie die Miteigentumsanteile genau zustande kamen.

Da das Haus zum Zeitpunkt des Erbfalls offenbar nicht in Wohneigentum aufgeteilt war, können Sie wie eingangs erwähnt durch eine sachgerechte Aufteilung in Wohneigentum oder einer Teilungsversteigerung zu einer Lösung kommen.



Mit freundlichen Grüßen

Raphael Fork
-Rechtsanwalt-


Nachfrage vom Fragesteller 01.12.2016 | 18:20

Danke für Ihre antwort. Es ging mir darum zu wissen, wenn die teilung zustande kommt, ob bei 40% wohnungsanteil auch 40% grundstücksanteil sein muss.
Mit freundlichen grüssen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.12.2016 | 09:51

Nachfrage 1:
"Es ging mir darum zu wissen, wenn die teilung zustande kommt, ob bei 40% wohnungsanteil auch 40% grundstücksanteil sein muss."

Das ist durch eine vertragliche Einigung nach § 3 WEG denkbar.

§ 3 WEG lautet:

" Das Miteigentum (§ 1008 des Bürgerlichen Gesetzbuches) an einem Grundstück kann durch Vertrag der Miteigentümer in der Weise beschränkt werden, daß jedem der Miteigentümer abweichend von § 93 des Bürgerlichen Gesetzbuches das Sondereigentum an einer bestimmten Wohnung oder an nicht zu Wohnzwecken dienenden bestimmten Räumen in einem auf dem Grundstück errichteten oder zu errichtenden Gebäude eingeräumt wird."

Entscheidende Frage ist hier nur, ob dies wirtschaftlich sinnvoll für Sie ist, wenn Ihnen bereits 75 % Eigentum an dem Hausgrundstück zustehen.

Ergänzung vom Anwalt 02.12.2016 | 10:00

Das Ganze funktioniert abedr nur, wenn es sich bei Ihnen und Ihrer Tante um eine sog. Bruchteilsgemeinschaft handeln würde.

Bei einer reinen Erbengemeinschaft funktioniert das obige Vorgehen nicht, da die einzelnen Mitglieder nicht über ihren Anteil an den einzelnen Vermögensgegenständen verfügen können.
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