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handwerk

| 28.02.2012 17:36 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


ich, selbständiger maler, habe ein angebot erstellt. darin vermerkt war ein rabatt von 5%.
dieses angebot wurde so nicht angenommen, ich sollte ein neues erstellen mit den verhandelten, sehr viel niedrigeren preisen. darin habe ich den 5% rabatt nicht mehr eingeräumt. aufgrund des 2. angebotes kam der auftrag zustande. den rechnungsbetrag habe ich 2x angemahnt und der kunde hat jetzt den rechnungsbetrag abzüglich der 5% und ohne mahngebühr (5€) überwiesen. Rechnungsdatum war der 3.01.2012.
ist das rechtens?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Grundlage Ihres Vertrags war nach Ihren Angaben das 2. Angebot mit den niedrigeren Preisen ohne Gewährung eines Rabatts von 5%. Demnach haben Sie Anspruch auf die volle Rechnungssumme. Hinsichtlich der Mahngebühren ist zu unterscheiden, ob es sich um das erste, den Verzugseintritt begründende Mahnschreiben handelte oder ob es sich bereits um eine zweite Mahnung handelt. Im ersten Fall stellen die Kosten für das Mahnschreiben noch keinen ersatzfähigen Schaden dar. Für das zweite Mahnschreiben durften Sie Gebühren verlangen. 5€ halte ich für angemessen.

Sie sollten die Mahnkosten sowie den Differenzbetrag von 5% noch einmal bei dem Kunden geltend machen und hierfür eine kurze Zahlungsfrist setzen. Gleichzeitig sollten Sie androhen, dass Sie nach fruchtlosem Fristablauf gerichtlich gegen den Kunden vorgehen werden. Da sich der Kunde bereits in Verzug befindet, ist auch eine sofortige gerichtliche Geltendmachung der Forderung möglich, z. B. durch die Beantragung eines Mahnbescheids.

Zur weiteren Vertretung Ihrer Interessen steht Ihnen meine Kanzlei gern zur Verfügung.
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Bitte nutzen Sie bei Unklarheiten die kostenlose Nachfragefunktion. Wenn Sie eine weitere Vertretung über die hier erteilte Erstberatung hinaus wünschen, bitte ich Sie, mich zunächst per E-Mail zu kontaktieren.
Ich weise Sie darauf hin, dass diese Plattform lediglich zur ersten rechtlichen Orientierung dient und eine ausführliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann. Es ist nur eine überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems aufgrund Ihrer Angaben zum Sachverhalt möglich. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Angaben zum Sachverhalt kann sich eine abweichende rechtliche Bewertung ergeben.





Nachfrage vom Fragesteller 28.02.2012 | 20:21

vielen dank für ihre auskunft. würde eine gerichtliche auseinandersetzung in frage kommen da der geschuldete restbetrag "nur" 300,00 € beträgt?
vielen dank und mit freundlichen grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.02.2012 | 08:29

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Für eine gerichtliche Auseinandersetzung
müssten Sie 75,00 € an Gerichtskosten einzahlen. An Rechtsanwaltskosten würden ca. 90,00 € anfallen. Vorliegend bestehen gute Erfolgsaussichten, sodass bei einem Obsiegen Ihrerseits die Gegenseite für die Kosten aufkommen muss. Würden Sie den Prozess verlieren, besteht ein Gesamtkostenrisiko von ca. 250,00 €.

Ein Mahnbescheid ist zwar kostengünstiger, die Beantragung lohnt sich jedoch nur, wenn kein Widerspruch von der Gegenseite zu erwarten ist. Anderenfalls würden weitere Kosten anfallen.

Ich bin gern bereit, Sie in diesem Rechtsstreit zu vertreten.

Mit freundlichen Grüßen

Marion Deinzer
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 28.02.2012 | 20:04

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