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handgeschriebenes Testament vo Onkel


| 01.02.2018 09:41 |
Preis: 25,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Guten Tag,

ich habe im August 2017 von meinem Onkel ein von ihm handgeschriebenes Testament ausgehändigt bekommen.
Mein Onkel war nie verheiratet, hat keine Kinder, Eltern verstorben und es lebt nur noch ein Bruder. Zwei Neffen der verstorbenen Brüder sind nach meiner Kenntnis nicht Pflichtteilberechtigt.

Mein Onkel hat außer zu mir, die einzige Nichte seit Jahrzehnten keinen Kontakt zu weiteren Angehörigen.

In dem Testament hat mein Onkel Name, Geburtsort, Personalausweisnummer, Konto-und Sparbuchnummer verfasst.

Leider ist er nicht bereit das Testament notariell beglaubigen zu lassen, da er nach seiner Auffassung " nicht einsieht" einen Notar zu bezahlen, da die Gebühren angeblich zu teuer sind.
Mein Vorschlag, gemeinsam zu dem Nachlassgericht zu fahren wurde mit der Begründung das dieses Testament gültig ist abgelehnt, zumal jeder seit Jahrzehnten wüsste , dass nur seine Nichte erbt. ( sein O-Ton)

Meine Frage: Ist es möglich das erhaltene Testament bei einen Rechtsanwalt zu hinterlegen. Ist es richtig, dass die Kosten bei einem Notar oder Rechtsanwalt nach Höhe des Erbe entrichtet werden
Anmerken möchte ich, dass ich selbst den Erbbetrag Nicht kenne und dieser auch nicht im Testament notiert wurde.

Vielen Dank






01.02.2018 | 10:06

Antwort

von


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61169 Friedberg
Tel: 06031 160 4848
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie, dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Zunächst teile ich mit, dass Ihre Analyse der Erbfolge unzutreffend sein dürfte. Die Kinder der Geschwister Ihres Onkels dürften Erb- und somit Pflichtteilsberechtigte sein.

Die Hinterlegung eines Testaments bei einem Notar (dieser wird es zur Verwahrung an das AG geben) ist gebührenpflichtig. Die Höhe der Gebühr ist abhängig von der Erbmasse. Die Gebühren sind aber sehr moderat gehalten.
Ich empfehle, einen Notar anzufragen was die Hinterlegung kostet. Die Auskunft über die Kosten ist kostenlos.

Ich hoffe Ihre Frage umfassend beantwortet zu haben. Sollte dies nicht der Fall sein, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 01.02.2018 | 10:31

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt, bitte lesen Sie erneut die Frage. Ihre Antworten hatte ich schon in der Frage eigentlich selbst beantwortet. Ich selbst hatte bereits in der Frage darauf hingewiesen das die Gebühren von der Erbmasse , welche nicht unerheblich ist , errechnet wird. Zudem obliegt die Entscheidung ob der Erblasser , selbst wenn die Kosten moderat sind, einen Notar bemüht.Weiter erklärte mir ein Kollege von Ihnen, dass wenn ein Testament vorliegt, also ein Erbe ernannt wurde, der Pflichtteilanspruch von dem noch lebenden Bruder und den drei Neffen , als mögliche Erbnachfolger der bereits verstorben Brüder keinen Pflichtteilanspruch haben, also durch das Testament zu meinen Gunsten ausgeschlossen sind.

Meine Frage war:

Verwahre ich selbst weiterhin das Testament oder aber hinterlege ich das Testament noch vor dem Tod des Erblasse bei einem Rechtsanwalt, Notar oder anderer Stelle.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.02.2018 | 12:43

Sehr geehrter Fragesteller,

offenbar gibt es ein sprachliches Verständnisproblem zwischen uns.

Jedenfalls den gut gemeinten Rat die Frage erneut zu lesen gebe ich gerne zurück:
"Ist es richtig, dass die Kosten bei einem Notar oder Rechtsanwalt nach Höhe des Erbe entrichtet werden"
Auf diese Frage habe ich geantwortet.

Beim dem anderen Teil der Frage haben ich Sie möglicherweise falsch verstanden. Dafür entschuldige ich mich.

Ich gehe davon aus, dass Sie wissen wollen ob Sie (ohne oder gar gegen den Willen Ihres Onkels) das Testament hinterlegen können (auf Ihre Kosten).
Das Testament muss nicht persönlich von Ihrem Onkel hinterlegt werden. Sie benötigen allerdings eine Vollmacht. In aller Regel ist hier die normale Vorsorgevollmacht ausreichend.

Sollte dies nicht Ihre Frage beantworten, kontaktieren Sie mich bitte via Email. Es ist mir wichtig, dass Sie nicht aufgrund eines Missverständnisses die für Ihren Fall nicht passende Antwort erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt

Ergänzung vom Anwalt 01.02.2018 | 13:18

Sehr geehrter Fragesteller,

ein Kollege hat mich soeben netterweise darauf hingewiesen, dass Sie die Hinterlegung bei Gericht auch ohne weiteres selbst (ohne Notar) veranlassen könnten. Die Kosten beliefen sich dann fix auf derzeit 93 €. Die Ausführungen zur Vollmacht gelten aber entsprechend.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt
Bewertung des Fragestellers 07.02.2018 | 10:22


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"Nach einem anfänglichen Missverständnis der Fragestellung wurde diese von Herrn Rechtsanwalt kurzfristig in der Nachfrage mit einem hilfreichen Hinweis beantwortet. Vielen Dank"
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 07.02.2018
4/5.0

Nach einem anfänglichen Missverständnis der Fragestellung wurde diese von Herrn Rechtsanwalt kurzfristig in der Nachfrage mit einem hilfreichen Hinweis beantwortet. Vielen Dank


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