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haft zur bewährung

12.01.2009 16:33 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


habe eine frage mein freund steht am 15 januar wieder mal vor gericht wegen betrug (anzeige von der ARGE) er hat bei der vernehmung alles zugegeben er wurde letztes jahr zu neun monate haft verurteilt (betrug) sitz aber erst ab den 20 januar ein meine frage ist kann eine gesamtstrafenbildung gemacht werden und zur bewährung ausgesetzt werden .

Sehr geehrterte Fragenstellerin,

die Beantwortung Ihrer Frage erfolgt auf Grundlage der von Ihnen bereitgestellten Informationen. Meine Antwort dient lediglich einer ersten rechtlichen Orientierung, da das Weglassen oder Hinzufügen von Details zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen kann. Eine endgültige Einschätzung der Rechtslage ist nur nach umfassender Sachverhaltsermittlung möglich. Die Beantwortung Ihrer Frage im Rahmen dieser Plattform kann daher nicht die Beratung durch einen Rechtsanwalt vor Ort ersetzen.

Zur Sache:
Eine Gesamtstrafe kann, wie Sie richtig erkannt haben, auch noch nachträglich gebildet werden (§ 55 StGB).

Voraussetzung ist, dass die vorherige Strafe noch nicht vollstreckt wurde. Dies ist nach Ihrer Schilderung der Fall.
Weitere Voraussetzung ist allerdings, dass die neue Tat, deren Verhandlung am 15. Januar ansteht, noch vor der Verurteilung der letzten Tat - also die des letzten Jahres - begangen wurde. Ihr Sachverhalt gibt hierzu leider keine Informationen.

Sollten die Voraussetzungen zur Bildung einer nachträglichen Gesamtstrafe gegeben sein, ist es allerdings höchst unwahrscheinlich, dass die neu zu bildende Gesamtstrafe zur Bewährung ausgesetzt wird. Schließlich sprach das Gericht bereits ohne Berücksichtigung der neuen Tat eine Freiheitsstrafe aus, die NICHT zur Bewährung ausgesetzt wurde. Der Umstand, dass nun eine weitere Tat hinzu kommt, verschlechtert nur die Lage Ihres Freundes, sodass das Gericht jetzt erst Recht nicht dazu geneigt sein wird, eine Bewährungsstrafe auszusprechen.

Ich bedaure, keine positive Einschätzung abgeben zu können.

Für eine abschließende Beurteilung des Sachverhalts empfehle ich, die Rechtslage mit einem Rechtsanwalt Ihres Vertrauens konkreter zu erörtern. Bitte beachten Sie, dass hierbei weitere Kosten entstehen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort eine erste Orientierung gegeben zu haben.

Für eine Nachfrage stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Maurice Moranc
Rechtsanwalt

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