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gutachten

01.08.2005 17:42 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann


In einer Erbschaftssache wurde mir wegen der Geltendmachung von Pflichtteilsergänzungsansprüchen nun ein Verkehrswertgutachten meines Hauses als Berechnungsgrundlage für den Wert des Nachlasses vorgelegt.
Aus dem hier ermittelten Verkehrswert leitet man nun unter Klageandrohung Ansprüche gegen mich ab. Hier wurde mir eine Frist von ca.6 Wochen gesetzt, binnen derer ich die Zahlung zu leisten hätte.
Dieses Verkehrswertgutachten weist aber offensichtliche Fehler auf.
Vor allem wurde das Alter des Hauses um 10 Jahre falsch angegeben und somit der Wertminderungsfaktor mit 21% statt 36% angesetzt, dies ergibt sich aus der vom Autor zitierten Tabelle.
Des weiteren stimmen die Grundstücksfläche nicht. Auch andere Angaben im Gutachten sind schnell als schöngerechnet zu entlarven. Kann ich nun unter Ausnutzung der mir gesetzten Frist zunächst die Zahlung mit dem Hinweis auf die Fehlerhaftigkeit des zugrunde liegenden Gutachtens verweigern. Kann ich eine Neuvorlage eines fehlerfreien Gutachtens verlangen?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zunächst bedanke ich mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage der mir von Ihnen mitgeteilten Informationen gerne summarisch beantworten möchte.

Ja, können Sie!

Sie werden sicherlich Verständnis dafür haben, dass ich ohne genaue Kenntnis beziehungsweise Prüfung des Gutachtens keine abschließenden Ausführungen zu der von ihnen gestellten Frage machen kann.

Ersichtlich ist an Hand ihrer Ausführungen jedoch, dass es sich um eine Gefälligkeitsgutachten handelt, dessen Angaben sie bezweifeln sollten. Fordern Sie daher die Gegenseite auf, unter Hinweis auf die von Ihnen dargelegten Fehler, entsprechende Ergänzungen des Gutachters dazu anfertigen zu lassen.

Ansonsten bleibt Ihnen nur übrig, Zahlungen unter Berufung auf das fehlerhafte Gutachten zu verweigern und es gegebenenfalls auf einen Prozess ankommen zu lassen. Im Rahmen des Prozesses wird voraussichtlich das Gericht ein neues, unabhängiges Gutachten in Auftrag geben. Das Gutachten der Gegenseite wird dann lediglich als streitiger Parteivortrag betrachtet.

Ich hoffe, Ihnen mit der Prüfung der Rechtslage weiter geholfen zu haben. Gerne stehe ich Ihnen auch für die weitere Vertretung – soweit erforderlich – zur Verfügung und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Hans-Christoph Hellmann
-Rechtsanwalt-
www.anwaltskanzlei-hellmann.de

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