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grauer Kapitalmarkt


28.05.2006 17:05 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler



Wir sind seit dem 09.04.2001 bei der DCM Renditefonds 13 KG haben bis Okt.2004 monatl. 140€ bezahlt. Wir wollen aus dem geschlossenen Fonds raus . Die lassen uns aber nicht. Wir haben schon die Verbraucherzentrale eingeschaltet. Aber die DCM hatnach dem letzten Brief über ein Jahr nicht reagiert. Jetzt haben wir einen Brief von Ihrem Anwalt bekommen, sie verlangen
2900€ , das sind die fehlenden Monatsbeiträge.
Die meinen eine Kündigung ist erst im Jahr 2021 möglich.
Könnten Sie uns einen Rat geben was man da machen kann. Der Fonds beläuft sich auf eine Summe von 25.564,59€

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung wie folgt summarisch beantworten möchte:

Ohne Ihren Vertrag mit dem Fonds gelesen zu haben und ohne Kenntnis der Umstände des Vertragsabschlusses kann hier keine seriöse abschließende Beurteilung abgegeben werden, doch gilt grundsätzlich, dass Sie nur dann außerordentlich kündigen können, wenn Sie nachweislich beim Vertragsabschluss überrumpelt worden sind, dort fehlerhafte Belehrungen stattgefunden haben oder etwa der Fonds nicht hält, was er verspricht. In diesem Zusammenhang sind insbesondere die Emissionsprospekte und die sonstige Werbung des Fonds von Bedeutung – wie gestaltet sich die Realität im Vergleich dazu? Sollte die Fondsgesellschaft aber ihren Teil des Vertrages erfüllen, werden Sie am Vertrag festgehalten werden.

Sie haben aber als ggf. geschädigter Anleger Anspruch auf Schadenersatz gegenüber der Fondsgesellschaft, wenn etwa die Angaben im Prospekt nicht den Anforderungen an die Richtigkeit und Vollständigkeit genügen.

Ansprüche auf Schadenersatz gegenüber dem Vermittler des Vertrages können Ihnen dann zustehen, wenn er Sie bei Zeichnung des Fonds nicht ordnungsgemäß aufgeklärt hat. Er musste Ihnen für Ihre Beitrittsentscheidung ein korrektes Bild über das Beteiligungsobjekt vermitteln und Sie über alle Umstände, die für Ihre Anlageentscheidung wesentlich waren, insbesondere die Nachteile und Risiken, zutreffend, verständlich und vollständig aufklären. Der Vermittler haftet bei Falschberatung.

Ich rate Ihnen, einen im Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt in Ihrer Nähe beizuziehen (zu finden etwa über www.anwaltauskunft.de) und mit diesem gegen die Fondsgesellschaft vorzugehen. Im Rahmen dieser Plattform kann Ihnen aus eingangs genannten Gründen nur ein erster Überblick vermittelt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt
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