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getrennte Veranlagung/Negativeinkünfte


10.01.2005 18:35 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Ich lebe seit Mai 2002 von meiner Frau getrennt.
Wir waren an einem Dreiländerfonds beteiligt,dessen Negativeinkünfte bei Vermietung zu einer nicht unerheblichen Senkung unserer Steuerlast führten. Mit Wirkung vom 01.01.2003 ist meine Frau alleinige Anteilszeichnerin.Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die Anteile paritätisch bedient.
Soviel zur Vorgeschichte.
Im März vergangenen Jahres erhielt ich eine Steuererstattung.In den Erläuterungen steht, daß dieser Bescheid den ursprünglichen wegen der Mitteilung des zuständigen Finanzamtes über (Beteiligungs-) Einkünfte ändert, und eine getrennte Veranlagung nach §26a EStG durchgeführt wurde.
Soweit, sogut.
Am 7.1. dieses Jahres erhielt ich wiederum eine Änderung des Bescheides mit der Erläuterung, daß mit Feststellungsbescheid vom 01.12.2004 die festgestellten Einkünfte zur Hälfte bei mir Angesetzt wurden.
Daraus ergab sich eine Steuerschuld. Zusätzlich wurden mir noch Verzugszinsen in Höhe von 40€ in Rechnung gestellt, die ich ja in keinem Fall zu verantworten habe.
Aus den vorliegenden Bescheiden kann man unschwer ermitteln, daß die ursprüglich (März 2003) ermittelten Negativeinkünfte halbiert wurden.
Ich habe vor, gegen den letzten Bescheid Widerspruch einzulegen,und Vollstreckungsaufschub zu beantragen.
Wer haftet eigentlich bei solch eklatanten Rechenfehlern der Finanzbeamten und wie soll ich mich weiter verhalten?
vielen Dank für Ihre Hilfe!
Guten Abend,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Sie sollten gegen den betreffenden Bescheid Einspruch (Frist 1 Monat ab Zugang) einlegen und die Aussetzung der Vollziehung beantragen. Das Finanzamt hat die Vollziehung auszusetzen, falls ernstliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Bescheides bestehen. Diese sollten Sie in Ihrer Antragsbegründung umfassend darlegen.
Kosten werden im Einspruchsverfahren nach der AO nicht erhoben. Demnach muss jede Seite grundsätzlich ihre eigenen Kosten tragen.
Sollte sich wirklich herausstellen, dass das FA Ihre Rechte eklatant verletzt hat, könnte auch eine Kostentragungspflicht des FA aus der sog. Amtshaftung eintreten.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de
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