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getrennt lebend oder geschieden?


| 12.02.2005 23:22 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Klaus Wille



Mein Noch-Ehemann und ich leben nun schon längere Zeit getrennt (beide berufstätig). Die nächsten Schritte sind jetzt zu überlegen. (Der Unterhalt für die 3 bei mir lebenden Kinder ist soweit klar und den möchte ich hier nicht zur Frage stellen)

Meine Frage zielt auf getrennt lebend oder geschieden:
Worin würde in den nächsten Jahren ein finanzieller Vorteil für mich bestehen können, wenn wir uns entweder getrennt lebend melden (und die Steuerklassenänderungen vornehmen)oder wir die Scheidung einleiten würden? (Ich verdiene deutlich weniger als mein Noch-Ehemann und das wird in den nächsten Jahren auch so bleiben).
Mit freundlichem Gruß

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Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie werden wahrscheinlich derzeit in die Steuerklasse V und Ihr Mann in die Steuerklasse III (oder in die Steuerklasse I) eingestuft sein.

Grundsätzlich sieht die Rechtslage so aus:
Vor der Trennung werden Sie wohl in die Steuerklasse III und Ihr Mann in die Steuerklasse V eingestuft worden sein.

Da Sie als Eheleute dauernd getrennt leben, können Sie aber ab dem Januar des Jahres, das auf die Trennung folgt, nicht mehr gemeinsam veranlant werden.

Sie werden dann beide nach Steuerklasse I besteuert. Falls mindestens ein Kind im Haushalt eines Ehegatten angemeldet ist, wird dieser nach Steuerklasse II besteuert.

Derjenige, der vorher in die Steuerklasse V eingestuft war (und nach der Trennung in die Steuerklasse I und II) wird nach der Trennung mehr Geld auszahlt erhalten. Derjenige, der vorher in die Steuerklasse III (und nach der Trennung in die Steuerklasse I und II) wird mehr Geld ausgezahlt bekommen.

Noch ein Hinweis:
Unterhaltszahlungen Ihres Mannes können durch diesen als Sonderausgabe geltend gemacht werden. Dies hat zur der Folge, daß der er Unterhaltsleistungen bis zu EUR 13.804,80 vom Gesamtbetrag der Einkünfte abziehen kann. Sie müssen dagegen die Unterhaltszahlungen als Einnahmen zu versteuern hat. Dies ist aber nur möglich, wenn die Eheleute getrennt leben oder nach der Scheidung.
Ihr Mann hat Anspruch darauf, daß Sie ihm diese Unterhaltszahlungen bestätigen, damit er diese beim Finanzamt (als Sonderausgabe) geltend machen kann.
Das ganze nennt man dann begrenztes Realsplitting.
Nimmt Ihr Mann dies in Anspruch, so muß er Ihnen alle Nachteile, die Ihnen daraus entstehen, ausgleichen.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt


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"Die Antwort war mir nicht genau genug. Die Frage lautete: Unterschied zwischen getrennt lebend und geschieden. Das fehlt mir in der Antwort. Außerdem ist sie im Satzbau manchesmal unklar (Müdigkeit, wegen später Abendstunde?). Und ein inhaltlicher Fehler ist wohl auch drin. Jemand der von Steuerklasse 3 in Steuerklasse 1 wechselt, bekommt doch ziemlich sicher weniger Geld ausgezahlt (und nicht mehr, wie die Antwort sagt)"
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