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getrennt lebend - Versorgungsanspruch

28.01.2014 19:44 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Notar und Rechtsanwalt Oliver Wöhler


Zusammenfassung: Vereinbarungen zum Versorgungsausgleich sind vor Rechtskraft der Scheidung in notarieller Form möglich.

Ich lebe seit 1 Jahr von meinem Mann getrennt. Er geht zum 01.04.14 in Pension, ich erst in 5 Jahren. Bei einer Scheidung würde mein Mann durch den Versorgungsausgleich weniger Pension erhalten (meine Pension fällt wesentlich niedriger aus). Um dies zu umgehen, könnten wir uns erst bei meinem Pensionseintritt scheiden lassen. Allerdings erwirtschaftet sich mein Mann während dieser 5 Jahre zusätzliche Anteile von meiner Pension. Kann man die Versorgungsanwartschaften zum jetzigen Zeitpunkt einfrieren (evtl. durch Einreichen der Scheidung die nicht weiter betrieben wird)?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Das Nichtbetreiben des Scheidungsverfahrens nützt nichts, weil es trotzdem auf den Zeitpunkt der Rechtshängigkeit des Scheidungsantrags ankommt, der zur Scheidung geführt hat. Sie können aber vertragliche Vereinbarungen in notarieller Form zum Versorgungsausgleich treffen, wenn Sie sich einig sind. Es ist zwar nicht möglich das gesetzliche Ehezeitende zu verändern, Sie können den Versorgungsausgleich aber teilweise ausschließen, indem Sie bestimmte Zeiträume ausklammern. Sie könnten jetzt also vereinbaren, dass die Zeit ab jetzt oder seit der Trennung nicht in die Berechnung einbezogen werden soll. Dann erwirbt Ihr Mann in den nächsten 5 Jahren keine Ansprüche von Ihnen.
Lassen Sie sich von einem Notar entsprechend beraten.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Wöhler, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeits- und Familienrecht



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