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getrennt lebend, dann Haus vom Vater geerbt, Unterhalt?


20.10.2007 22:44 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling



Guten Tag,

meine Eltern sind seit 2002 getrennt lebend, nach 24 Jahren Ehe. Mein Vater ist ausgezogen und hat meiner Mutter einen Unterhalt von 1100 Euro gezahlt. Er verdient Netto ca. 3000 Euro netto, meine Mutter hat einen 400 Euro Job. Mehr geht auch nicht, da sie schwerbehindert ist.

Der Vater meiner Mutter ist im März diesen Jahres verstorben und hat ihr und ihrem Bruder das Haus vererbt. Das soll nun verkauft werden, da es zu teuer für meine Mutter ist und mein Onkel schon eins hat. Das Haus steht jetzt schon länger zum Verkauf, hat sich aber noch nichts ergeben. Verkaufpreis liegt so bei 180000 Euro.

Nun hat meine Mutte einen Brief von meinem Vater bekommen. Er schreibt, dass sie ja nun geerbt hätte und nun Vermögen hätte und er den Unterhalt auf 800 Euro senken wird. Dauerauftrag wäre schon geändert.

Er hatte bis Anfang des Jahres meiner Mutter auch immer ihre Steuer bezahlt die sie durch dieses Realsplittin(?) bezahlen mußte. Das hat er auch von heute auf morgen eingestellt.

Darf er beides so einfach machen? Waren die 1100 Euro überhaupt angemessen oder auch zu wenig?

Meine Mutter hat Fixkosten von 750 - 800 Euro und jetzt nur noch ein Einkommen von 800 + 320 (Minijob)= 1120 Euro. Dann kann sie sich ja gar nichts mehr leisten.

Meine Schwester und ich sind erwachsen und stehen also gar nicht mehr zur Diskussion.

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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Der bisher gezahlte Betrag von 1.100,00 € entspricht nach den von Ihnen genannten Einkommensverhältnissen den gesetzlichen Vorschriften.

Nach dem Verkauf des Hauses muss die Ehefrau zwar nicht das Vermögen selbst für den Lebensbedarf aufwenden. Jedoch mindern die Zinsen etc. den Unterhaltsanspruch Ihrer Mutter. Sie ist auch verpflichtet das Vermögen zum üblichen Zinssatz anzulegen. Spekulationen um höhere Gewinne zu erzielen müssen nicht durchgeführt werden. Sollten die Zinsen monatlich unter 300,00 € liegen, so ist der Ehemann zu höherem Unterhalt als 800,00 € verpflichtet.

Wenn Sie keine Einigung erzielen, so sollten Sie die Ansprüche mit anwaltlicher Hilfe durchsetzen.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel.: 0351/2 69 93 94
Fax: 0351/2 69 93 95
e-mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de


Nachfrage vom Fragesteller 20.10.2007 | 23:48

Danke für Ihre schnelle Antwort.

Das Haus ist ja jetzt noch nicht verkauft, darf er den Unterhalt jetzt sofort schon mindern oder erst wenn das Geld auch da ist?

Und das zweite war ja mit diesem Splitting wo mein Vater den Unterhalt absetzen darf und meine Mutter dafür Steuern zahlen muß. Wie kommt sie da wieder raus? Das sind immerhin auch 200 Euro alle 3 Monate.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.10.2007 | 10:55

Sehr geehrte Damen und Herren,

sollte das Haus vermietet sein bzw. vermietet werden, so sind Mieteinnahmen anzurechnen.Als Überlegungsfrsit hinsichtlich dces Verkaufs wird ca. 1 Jahr angenommen.

Wenn der Ehemann die Steuer nicht erstattet, so kann diese gerichtlich eingefordert werden oder das Realsplitting muss beim Finanzamt widerrrufen werden.

Mit vorzüglicher Hochachtung


Simone Sperling
Rechtsanwältin

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