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gestohlenes KFZ


| 26.02.2007 11:35 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Guten Tag,
ich bin Autohändler und hin und wieder fragen mich Kunden, ob ich deren Fahrzeug im Auftrag für eine geringe Provision (300,-€) verkaufen kann (damit sie mehr für ihren Wagen erhalten). Die Fahrzeuge werden dann auf meinen Hof gestellt(abgemeldet) In vorliegendem Fall erhielt ich ebenfalls den Auftrag einer Frau, ihr Fahrzeug zu verkaufen. Ich erhielt eine Kopie des Fahrzeugbriefes und einen Schlüssel, das heißt, 1 Schlüssel verblieb bei der Frau und ebenfalls der Fahrzeugbrief. Von gestern Nacht auf heute wurde das Fahrzeug von meinem Platz gestohlen. Es gibt keine schriftliche Abmachung für den Kommissionverkauf, allerdings stelle ich im Falle eines Verkaufs immer eine offizielle Rechnung für die Provision. Kann die Frau für das gestohlene Fahrzeug jetzt Schadenersatz von mir verlangen? oder vielleicht in irgend einer anderen Form? Der Fahrzeugwert beträgt ca. 20.000,-€. das Fahrzeug stand frei zugänglich auf meinem Hof (Platz mit ca. 20 Fahrzeugen) natürlich im abgeschlossenem Zustand. der mir übergebene Schlüssel befindet sich nach wie vor in meinem Besitz. Für sehr schnelle Hilfe wäre ich sehr dankbar.

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Sehr geehrter Fragesteller,

der Vermittler eines Kfz-Kaufs genügt der ihm obliegenden Diebstahlssicherung der auf seinem hinreichend ausgeleuchteten und an einer belebten Ausfallstraße am Rande einer Innenstadt gelegenen Verkaufsgelände abgestellten Fahrzeuge, wenn er das Lenkradschloß einrastet, die Fahrzeugtür abschließt und die Schlüssel vor einem Zugriff von Dieben schützt.
Er ist grundsätzlich nicht verpflichtet, ein ihm überlassenes Agenturfahrzeug gegen Beschädigung oder Diebstahl während der Verwahrung zu versichern. (OLG Hamm, Urteil vom 2. 7. 1998 - 28 U 163-97).

Mir sind die ortlichen Gegebenheiten nicht bekannt. Aus dem oben gesagten können Sie aber herleiten, dass Sie nicht ersatzpflichtig sein Dürften. Sie schuledn prinzipiell die Herausgabe des PKW. Diese ist Ihnen nunmher unmöglich geworden. Fraglich ist, ob Sie diese Unmöglichkeit zu vertreten haben. Da Sie (wohl) den Anforderungen an eine ausreichende Sicherung gerecht geworden sind, dürfte dies nicht der Fall sein.

Mit freundlichem Gruß
Henrik Momberger

www.gruemo.de

Nachfrage vom Fragesteller 26.02.2007 | 16:08

Guten Tag Herr Momberger, vielen Dank für die bisherige Antwort. Mein Verischerungsvertreter teilte mir gerade mit, dass ebenfalls eine Deckung für in Obhut gegebene Fahrzeuge besteht, wofür allerdings ein Komissionvertrag vorhanden sein sollte. Dieser existierte bisher nur mündlich. Sofern ich diesen jetzt zu Papier bringe sehe ich darin keine Rechtsverletzung (oder doch?). Darin enthalten würde dann allerdings dann auch sein, dass ich eben nur einen Schlüssel und keine Papiere zu dem Fahrzeug habe/hatte. Die Konsequenz könnte sein, dass die Versicherung dann nicht zahlt. Interessanter ist dann jedoch für mich, ob ich mit einem solchen Komissionvertrag nicht der Frau eine Grundlage in die Hand gebe, erfolgreich zivilrechtlich gegen mich vor zu gehen (Im Falle des Zahlungsausfalls durch meine Versicherung, weil die Versicherung alle Schlüssel in meiner Obhut fordern würde und ich dieses hätte vorher ja wissen müssen, was ich allerdings nicht tat.). Grundsätzlich möchte ich ihr ja nur gerne helfen, aber ich habe auch keinerlei Intention in dem Vertrag falsche Fakten, welche nachteilig für mich sein könnten zu schreiben. Für Ihre Beantwortung danke ich Ihnen vielmals im Voraus. MFG XXXX

Ergänzung vom Anwalt 26.02.2007 | 17:11

Sher geehrter Fragesteller,

es besteht bereits ein Vertrag, eben nur mündlich. So fern Sie nunmher einen schriftlichen Vertrag aufsetzen, dürfte dieser nicht wirksam sein. Sie können nur die Fakten zu Papier bringen: Was wurde mündlich vereinbart und wie ist die Angelegenheit verlaufen. Andernfalls könnten Sie sich sogar strafbar machen. So fern das Gelände beleuchtet und das Fahrzeug ordnungsgemäß verschlossen war (siehe vorherige Antwort), sehe ich für Sie keine Schwierigkeiten. Ist das fahrzeug kaskoversichert, wird der Schaden von dieser getragen. Dann müsste aber gegenüber der Versicehrung konkret der Diebstahl dargelegt werden. Das selbe dürfte für Ihre Versicherung zutreffen, so fern diese in anspruch genommen werden soll.

Mit freundlichem Gruß
Henrik Momberger
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