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gesetzliche Erbfolge - Ist das Testament hinfällig?

23.06.2009 21:38 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ingo Bordasch


Hallo Frau oder Herr Anwalt,

ein Bekannter von mir mit Privat und Firmeneigentum hat nach dem Ableben seiner Mutter ein notariell hinterlegtes Testament gefunden, welches sein bereits vorher verstorbener Vater und seine verstorbene Mutter hinterlassen aheb.

In diesem ist der gegenseitige Verzicht zu Gunsten des jeweils überlebenden Partners unter Ausschluss der gesetzlichen Erbfolge erklärt.

Meine Frage: In welchem Status befindet sich nun mein Bekannter? Hat er Erbrechte auf das Firmen- und Privatvermögen seiner Eltern? Zu welchen Anteilen hat er dieses Recht oder geht er jetzt nur mit dem Pflichtteil aus? Wie hoch wäre dies? Oder ist dieses Testamen, da beide Eltern verstorben sind hinfällig und er ist Alleinerbe?

mit freundlichen Grüßen

Kahlert

Sehr geehrter Fragesteller,

ohne Vorlage des gesamten Testamentes können nur allgemeine Angaben gemacht werden.

IdR wird in einem gemeinsamen Testament ein oder mehrere Schlusserben nach dem Tode des Letztversterbenden angegeben. Dieser wird dann Erbe. Pflichtteilsberechtigte haben gegenüber dem Erben einen Pflichtteilsanspruch.

Ist kein Schlusserbe eingesetzt gilt die gesetzliche Erbfolge. Dabei haben Abkömmlinge grundsätzlich Vorrang vor anderen Verwandten des Erblassers. Ihr Bekannter wäre danach wohl gesetzlicher Erbe.

Ob er Alleinerbe ist oder mit anderen Erben eine Erbengemeinschaft bildet, kann erst nach Kenntnis aller familiären Umstände und des Wortlauts des Testaments beantwortet werden. Dazu sollte Ihr Bekannter das Testament einem Rechtsanwalt zur Prüfung vorlegen.

Gerne steht ihm unsere Kanzlei dazu zur Verfügung, wobei die von Ihnen hier gezahlte Erstberatungsgebühr angerechnet wird. Auch eine größere örtliche Entfernung steht einer Mandatsübernahme nicht im Wege, da die Kommunikation auch gut über Telefon, EMail, Post und Fax erfolgen kann.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de

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