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geringfügig und schwanger


| 07.04.2005 13:04 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Ich bin seit September letzten Jahres in Elternzeit,war vorher als Vollzeitkraft beschäftigt.Ich habe erst mal nur für ein Jahr eingereicht.
Seit Januar diesen Jahres arbeite ich bei dem selben Arbeitgeber als geringfügig Beschäftigte für ca. 200,-/Monat.Nun bin ich wieder schwanger.Muß mir der Arbeitgeber die 6 Wochen vorher und 8 Wochen nachher das Gehalt weiterzahlen?Oder bekomme ich in der Zeit nur das Geld von der Krankenkasse?
Ich habe mich schon mal bei meinem Arbeitgeber(EDEKA) erkundigt ob ich nach Ablauf der Elternzeit als Teilzeitkraft(15/Std. die Woche auf Lohnsteuerkarte)anfangen könnte.Da ich aber nur zu bestimmten Zeiten arbeiten kann und sie nur flexible Kräfte einstellen, hat man abgelehnt.
Was muß ich dann beachten?
Muß mir der Arbeitgeber kündigen?
Bekomme ich Arbeitslosengeld(zumindest für die Std. die ich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehe)?
Wenn ja wie lange?(Bin jetzt 7 Jahre dort beschäftigt)
Wird das Gehalt meines Mannes mit angerechnet?

Vielen Dank im Vorraus!

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Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Online-Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen wie folgt beantworten:

Da Sie abhängig beschäftigt sind, erhalten Sie von Ihrem Arbeitgeber auch dieses Mal Mutterschaftsgeld mit der Aufstockung des Arbeitgebers.

Nachdem Ihre Elternzeit im September endet, müssen Sie grundsätzlich wieder voll arbeiten. Nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz haben Sie u. U. einen Anspruch auf eine Teilzeitstelle. Dies kann ich so jedoch nicht beurteilen.

Ihr Arbeitgeber muss Ihnen nicht kündigen, allerdings müssen Sie arbeiten kommen (es sei denn, es besteht ein Beschäftigungsverbot o. ä. wegen der Schwangerschaft).

Arbeitslosengeld bekommen Sie dann, wenn Sie unverschuldet arbeitslos werden. Sollten Sie zur Kündigung beigetragen oder selbst gekündigt haben, erhalten Sie eine Sperrzeit. Dabei sind Ihre Versicherungsdaten maßgeblich, das Einkommen Ihres Mannes spielt hierbei keine Rolle. Weitere Voraussetzung ist, dass Sie dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Sind Sie nicht mehr voll leistungsfähig, wird das Bemessungsentgelt entsprechend angepasst (§ 131 V SGB III n. F.). Es wird also anteilig auf die Teilzeit heruntergerechnet.

Die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes ist ab 2005 maximal zwölf Monate. Diese werden in Ihrem Fall wohl erreicht werden. Die Maximalbezugsdauer beginnt mit 24 Monaten Beschäftigung.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Steininger
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 07.04.2005 | 13:35

Sorry,ich habe mich wohl falsch ausgedrückt.
Ich habe vorläufig bis September diesen Jahres eingereicht,bin aber nun erneut schwanger.Ich werde natürlich für das neue Kind 2 Jahre elternzeit einreichen.Dieses bezieht sich praktisch alles auf meine Vollzeitstelle.Da ich aber bei dem selben Arbeitgeber wo ich in Elternzeit bin, auch als geringfügig Beschäftigte arbeite würde mich interessieren ob ich nur das Geld von der Krankenkasse(Mutterschaftsgeld) in Höhe von 13,-/Tag kriege oder auch zusätzlich noch die 200,-/Monat von meinem Arbeitgeber.
Ich werde nach diesen 2 Jahren erneute Elternzeit nie wieder als Vollzeitkraft arbeiten können.Wenn mir der Arbeitgeber zu meinen Arbeitszeiten keine Teilzeit anbieten kann muß er mich dann entlassen oder muß ich selber kündigen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.04.2005 | 13:40

Auch aus der Teilzeitstelle haben Sie einen Anpruch auf Mutterschaftsgeld. Zu der Zahlung der Krankenkasse muss auch in diesem fall der Arbeitgeber den Betrag aufstocken. Sie bekommen weiterhin volles Geld für 14 Wochen Mutterschutz.

Der Arbeitgeber muss Sie nicht entlassen, vielmehr kann er dann Vertragerfüllung fordern. Sie müssten dann schon selber kündigen, was aber zu einer Sperrzeit führen dürfte.

Bewertung des Fragestellers |


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