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gemeinsames Sorgerecht Antrag

| 07.09.2010 17:18 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Hallo,der Vater meines Sohnes möchte jetzt wo es das neue Gesetz für das Sorgerecht für ledige Väter in Kraft getreten ist das gemeinsame Sorgerecht beantragen. Ich bin aber dagegen da er von dem Leben unseres Sohnes nichts mitbekommt ich auch nie mit ihm zusammengelebt haben weder vor noch nach der Geburt des Kindes (6 Monate alt) und wir auch nie eine bez geführt haben. Auch während der Schwangerschaft hat er sich für nichts interessiert. Ich verstehe nicht wieso er auch Sorgerecht bekommen sollte wenn er mit der erziehung usw nichts zu tun hat da er auch 170km weit entfernt wohnt und nur alle 2 wochen für wenige Stunden mal vorbeikommt. Dazu glaube ich das der einzigste Grund ist warum er das macht weil er mir meinen Sohn wegnehmen will weil err dieses schoneinmal angedroht hatte. Da das ja dann demnächst wohl vors Familiengericht gehen wird ist meine Frage was da für Kosten für mich entstehen würden da ich von Hartz4 lebe und wie meine Chancen stehen das der Kindsvater das gemeinsame Sorgerecht nicht zugesprochen bekommt sondern es lediglich beim Umgangsrecht bleibt???
Vielen Dank für die Hilfe

Sehr geehrte Ratsuchende,


eine gesetzliche Neuregelung gibt es noch nicht. Nachdem nach der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes das Bundesverfassungsgericht die bisherige Regelung für nicht verfassungsgemäß angesehen hat, wird es erst in absehbarer Zeit auch eine neues Gesetz geben.


Solange dieses nocht nicht der Fall ist, können nun aber auch nichteheliche Väter die gerichtliche Entscheidung beantragen, wenn Sie als Mutter dem gemeinsamen Sorgerecht nicht zustimmen. Voraussetzung für den Erfolg eines solchen Antrages ist aber, dass dieses dem Kindeswohl entspricht.


Daran bestehen nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung Zweifel, da der Vater sich offenischtlich gar nicht um das Kind gekümmert hat und zu diesem auch gar keine Beziehung hat. Die genauen Umstände sind jedoch individuell zu prüfen, wobei ich derzeit keine Anhaltspunkte erkennen kann, dass der Vater das alleinige Sorgeerecht erhalten könnte.


Allerdings wird damit zu rechnen sein, dass das Gericht das gemeinsame Sorgerecht für möglich erachtet. Aber auch hierfür ist das Kindeswohl ausschlaggebend. Gegen die Übertragung spricht, dass kaum Kontakt besteht und auch wegen der Entfernung gemeinsame Entscheidungen schwierig zu treffen sind. Es wird dabei auch darauf ankommen, wie Ihr Verhältnis zum Vater ist und ob eine Kommunikation zum Wohl des Kindes überhaupt möglich ist.


Für dieses Verfahren können Sie Verfahrenskostenhilfe beantragen. Sie sollten auch unbedingt einen Anwalt beauftragen, da die alleinige Verfahrensführung nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung nicht ratsam ist.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Ergänzung vom Anwalt 10.09.2010 | 08:30

Sehr geehrte Ratsuchende,


beim Gebühreneinzug gibt es wohl Probleme, die Sie bitte schnell beseitigen wollen, bevor es zu einer Ausweitung kommt.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Bewertung des Fragestellers 07.09.2010 | 18:20

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