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gemeinsames Sorgerecht - ich kann doch nicht vorgeburtlich entscheiden welches kind wo leben soll?


| 16.03.2007 22:14 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



guten tag.
ich habe letzte woche mit dem kindsvater (KV) das gemeinsame sorgerecht und die vaterschaftsanerkennung beim jugendamt gestellt. ich erwarte zwilling und eines der zwillinge soll beim KV leben da meine lebenssituation momentan nicht rosig aussieht (hartz4) und ich nur das beste für die kinder will. das mit dem sorgerecht ist mir jetzt ein wenig merkwürdig denn bei meinem letzten besuch beim jugendamt wurde mir gesagt, das ich das sorgerecht allein behalte und dem vater für ein kind das aufenthaltsbestimmungsrecht gebe was an dem besagten tag, als ich mit dem KV beim jugendamt erschien nicht mehr möglich war und ich somit das gemeinsame sorgerecht unterschrieb. kann man dies rückgängig machen denn dies war nicht mein wille, ich komme mir überrumpelt vor? der kindsvater droht mir die ganze zeit und macht mich schlecht, stellt mich als keine gute mutter hin. er scheint nur nach dem finanziellen gehen zu wollen. beim letzten telefonat sagte er mir ich solle ein schreiben unterzeichnen für das wohnrecht worin geklärt werden soll ob kind 1 oder kind 2 bei ihm lebt. dies ist doch nicht richtig, oder? ich kann doch nicht vorgeburtlich entscheiden welches kind wo leben soll? angeblich wäre dies dafür damit er die elternzeit bei arbeitgeber und das elterngeld beantragen kann. ich weiss nicht wie ich mich dem KV gegenüber verhalten soll. ein normales gespräch führt zu nichts.

ich bedanke mich für die antwort

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Sehr geehrte Fragestellerin,

Die Unterzeichnung für das gemeinsame Sorgerecht mit dem Kindesvater kann nur durch einen Antrag bei Gericht abgeändert werden.

Nach der Geburt der Kinder bestimmen grundsätzlich (egal,ob gemeinsame oder alleinige elterliche Sorge) Sie als nichteheliche Kindesmutter,in welchem Haushalt die Zwillinge leben werden,oder ob eines der Kleinen dann
im Haushalt des Vaters leben wird.Insoweit spricht man vom Aufenthaltsbestimmungsrecht,welches grundsätzlich Sie allein als
nichteheliche Mutter haben .
Der eine Tag bei dem Vater (Vereinbarung vor dem Jugendamt)betrifft
wohl eher das sogenannte Umgangs-oder Besuchsrecht,welches dem Elternteil,bei dem das Kind(die Kinder) nicht lebt(leben) ,zusteht.
Kommt für Sie trotz des derzeit uneinsichtigen Verhaltens des Kindesvaters in Betracht,dass eines der Kinder im väterlcihen Haushalt versorgt wird,dann sollten Sie dies dem Kindesvater spätestens nach der Geburt mitteilen,damit dieser die gerade in
Ihrem Fall (Hartz IV) dringend notwendigen finanziellen Regelungen(= Elterngeld/Elternzeit),die einige Zeit in Anspruch nehmen,in die Wege leiten kann.


Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Mertens

Rechtsanwältin




Nachfrage vom Fragesteller 17.03.2007 | 09:52

vielen dank für die antwort.

ich kann also nach der geburt sagen welches kind bei ihm leben wird? kann er eine namensänderung von vor -und nachname des kindes vornehmen lassen?

was aber will der KV von mir mit dem schreiben über das wohnrecht was ich unterzeichnen soll? dies muß ich ja anscheinend nicht unterschreiben da ich, wie ich hoffentlich richtig verstanden habe allein das aufenthaltsbestimmungsrecht habe.

muß ich ihm generell etwas unterzeichnen (vorgeburtlich) damit er elterngeld / elternzeit beantragen kann?

kann er mir beide kinder weg nehmen nur weil ich momentan hartz4 bekomme?

vielen dank für ihre antwort

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.03.2007 | 09:59

Sehr geehrte Fragestellerin,
Ihren Informationen entnehme ich,dass der KV sich mit dem Schreiben Gewissheit darüber verschaffen will,ob er Elternzeit/Elterngeld beantragen soll oder nicht.

Sie müssen gar nichts unterzeichnen.

Der Bezug von Hartz IV ist kein Grund,dass der Vater die Knder bekommt.

Sie bestimmen,welches Kind nach der Geburt bei dem KV lebt,sofern der KV (wie in Ihrem Fall) dazu bereit ist,das Kind in seinen Haushalt aufzunehmen.


Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Mertens

Rechtsanwältin

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