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gemeinsamer wohnungskauf, privatkredite

24.07.2018 15:42 |
Preis: 52,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Alex Park, LL.B.


guten Tag,

ich möchte mit meiner zukünftigen Frau eine wohnung kaufen. da wir einen heiratsTermin haben Ende August werden wir zur Unterzeichnung des Kaufverträge schon verheiratet sein.
die wohnung kostet 460000 davon habe ich 230000 auf meinem Konto und kann also die Hälfte bezahlen.
meine Frau bekonnt von ihrem Vater als vorerbe 150000 Euro.
ihr Vater (dann mein Schwiegervater) gibt mir einen privakredit von 80000 (zinslos), die ich Ende 2019 zurückzahlen kann (meine rentenversicherung wird frei). der Vater moechte nur mir den privatkredit geben, da ich eine rueckzahlsicherheit habe, um die weiteren Erben nicht zu verprellen.

wir möchten die wohnung jedoch zu gleichen Teilen erwerben, und auch je zur Hälfte im Grundbuch stehen.

1.frage: was muss ich beachten mit dem privatkredit vom zukünftigen schwiegervater? waere es ein Unterschied, wenn er ihn erst überweisen wuerde wenn wir verheiratet sind? ich bin selbständig im eventbereich, mit zu versteuertem Einkommen in Jahr ca 20000 euro.

2.frage:

ist es möglich, dass ich wiederum meiner Freundin bzw. ab Ende August frau die 80000 als Privatkredit gebe, und die zahlt ihn dann ab, zum Teil mit Einkommen,mieteinanhmen ihrer Wohnung und zum Teil mit eventuell künftigen erbe..
muss ich das was beachten wg steuern etc?

und brauchen wir fuer dieses Konstrukt einen Notar oder reichen private Verträge?


danke viele Grüsse!!



Einsatz editiert am 24.07.2018 17:32:14

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

1. Die Heirat ändert an der Vertragsbeziehung Darlehensgeber und Darlehensnehmer gar nichts. Auch eine Überweisung nach der Heirat schafft keine neuen Fakten.

Der Vertrag sollte schriftlich abgefasst werden, es sollten alle handelnden Personen, der Darlehensbetrag, die Rückzahlungsmodalitäten, die Fälligkeit und die Zinsen benannt werden, sofern zutreffend. Aich Sicherheiten können gegeben werden.

2. Falls eine Besicherung der Darlehen im Grundbuch nicht gewünscht ist, reichen auch privatrechliche Verträge, es bedarf keines Notars.

Geben Sie Ihrer Frau ein marktübliches Darlehen, also mit regulären Zinsen, so läge keine Schenkung vor und das Finanzamt wäre völlig zufrieden.

Eine Abzahlung, wie Sie sie beschrieben haben, ist völlig in Ordnung und nicht untypisch.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 27.07.2018 | 15:43

danke fuer ihre Antwort,

aber ist es richtig, dass es bei zinslosen Darlehen sein kann, dass das Finanzamt von einer schenkung der zinsen ausgeht?

allerdings waere das ja beim Schwiegervater Ja machbar fuer 7 Jahre, da Freibetrag 20000 auf 10 Jahre und 3 Prozent von 80000 waeren 2400 schenkung pro Jahr, ist das richtig?

und bei meiner Frau waeren es dann 2400 schenkung pro Jahr, bei einem Freibetrag von 500000 alle 10 Jahre also kaum relevant..

hab ich das richtig verstanden?


vielen Dank!!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.07.2018 | 16:37

Gerne beantworte ich auch Ihre Nachfrage.

Hier kann das Finanzamt durchaus von einer Schenkung ausgehen. Der Vater hat gegenüber der Tochter einen Freibetrag von 400.000 EUR, Ihnen gegenüber einen Freibetrag von 20.000 EUR.

Die Schenkung wäre also tatsächlich nicht wirklich relevant.

Mit freundlichen Grüßen

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