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gemeinsamer ladendiebstahl


| 01.09.2006 13:30 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sabine Reeder



Ich und meine freundinn haben vor 3 monaten lebensmittel und noch andere haushaltssachen wie wc reiniger katzenfutter usw. aus geldmangel mitgenommen(also geklaut). die sachen machten wir einfach in Taschen die wir mitgebracht haben. in den taschen hatten wir schon von zuhause sachen mitgebracht die wir dort drüber legten damit es nich so aufällt(kleider). wir wurden nach dem passieren der kasse wo wir noch einige sachen bezahlt haben vom detektiv angehalten und mit ins büro genommen.wir packten sofort alles aus und gaben auch alles zu. es waren insgesammt ein betrag von ca. 150 euro. die polizei wurde anschliesend noch gerufen und hatt alles aufgenommen. wir hatten noch nie irgendwas mit der polizei zu tun und sind auch nicht vorbestraft oder so.

Meine frage, was wird jetzt strafrechtlich auf uns zu kommen(also was für eine Strafe erwatet mich/uns) und ist es lohnend sich eine anwalt in der sache zu holen.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich unter Berücksichtigung Ihrer Angaben wie folgt beantworten möchte:

Gemäß § 242 StGB beträgt das Strafmaß bei Diebstahl Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe.

Da Sie beide noch nicht vorbestraft sind, könnte auch eine Einstellung des Verfahrens in Betracht kommen. Voraussetzung ist auch, dass Sie geständig sind.

Es gibt hier zwei Arten der Einstellung der Verfahren, die bezüglich Ladendiebstahl oft vorkommen. Zum einen handelt es sich um eine Einstellung ohne Auflagen, dass heißt, Sie haben keine weiteren Konsequenzen oder Verpflichtungen.

Zum anderen gibt es eine Einstellung mit Auflagen. In diesem Fall werden Sie verpflichtet, eine Auflage zu erfüllen, damit eingestellt wird. Es wird also erst eingestellt, wenn Sie die entsprechende Auflage erfüllt haben. Auflagen können z.B. eine Spende an gemeinnützige Institutionen oder Ableistung von Sozialstunden sein.

Wird eine Einstellung abgelehnt, so kommt eine Geldstrafe in Betracht. Diese wird in Tagessätzen bemessen, die sich nach dem monatlichen Nettoeinkommen richten.

Ich denke in Anbetracht der Tatsache, dass es sich um eine Ersttat handelt, würde die Geldstrafe nicht mehr als 40 oder 50 Tagesätze betragen.


Es ist sinnvoll, sich im Vorfeld einen Anwalt zu beauftragen, der auf eine Einstellung des Verfahrens hinarbeitet.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Sabine Reeder
Rechtsanwältin

Meine Antwort umfasst nur die Informationen, die mir zur Verfügung gestellt wurden. Für eine verbindliche Bewertung ist eine umfassende Sachverhaltsermittlung vonnöten, die im Rahmen einer Online-Beratung nicht möglich ist.

Nachfrage vom Fragesteller 01.09.2006 | 15:13

bin ich bzw. wir dann vorbestraft oder nicht??
wie hoch werden denn ungefähr die tagessätze betragen??
mein monatsgehalt beträgt 1300 euro im monat

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.09.2006 | 17:55

Gerne beantworte ich Ihre Nachfrage. Ein Eintrag im Führungszeugnis findet bei einer Verurteilung von über 90 Tagessätzen statt, wenn nicht schon eine andere Strafe eingetragen ist. Um den Tagessatz zu ermitteln, wird das monatliche Nettogehalt durch 30 geteilt. Ein Tagessatz würde bei Ihnen dann ca. 44 € betragen.

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