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geld asugelegt


| 30.08.2007 07:36 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

hallo,

zu beginn vorne weg - ich weiß nicht zu welchem themengebiet mein anliegen gehört, deswegen habe ich es der rubrik "generelle themen" zugeordnet.
nun aber zu meinem anliegen.

ich habe vor längerer zeit einer person geld ausgelegt.
die summe wurde schriftlich festgelhalten und von beiden personen unterschrieben. ebenso das mit dem schreiben auf einen eintritt der verjährung der rückforderung verzichtet wird.
es wurden in der vergangeheit teilbeträge zurück gezahlt, doch nun passiert nichts mehr und auch eine kontaktaufnahme ist nicht möglich.

was kann ich tun - bzw. kann ich überhaupt etwas tun?
hat es sinn einen mahnbescheid einzuleiden?
wieviel würde so etwas kosten und was könnte/ würde passieren wenn die person keinen widerspruch dazu einlegt?
was passiert wenn die person zahlungsunfähig ist?

danke schon mal im vorraus

30.08.2007 | 07:42

Antwort

von


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Web: www.rechtsanwalt-weber.eu
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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Wenn auch der Name und die weitere Identität der Person sowei der Umstand, daß das Geld tatsächlich übergeben wurde, festgehalten wurden, können Sie das Geld zurückfordern. Hilfreich wäre hierbei auch, wenn noch Kontoauszüge oder ähnliches existieren, die beweisen, daß Geld zurückfloß.

Es ist grundsätzlich sinnvoll, einen Mahnbescheid zu beantragen.

Die Kosten richten sich nach der Höhe des anzumahnenden Betrages.
Wenn die Person keinen Widerspruch einlegt, haben Sie einen vollstreckbaren Bescheid, ansonsten wird ein streitiges Verfahren eingeleitet (=Zivilprozeß).

Wenn die Person zahlungsunfähig ist, können Sie mit dem Vollstreckungsbescheid warten, bis die Person wieder Geld hat.

Bezüglich der Höhe der Mahnkosten bitte ich um Mitteilung der Höhe des anzumahnenden Betrages.

Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.


Nachfrage vom Fragesteller 30.08.2007 | 07:54

vielen dank für ihre hilfreiche antwort.
der ursprüngliche betrag ist 2319,24€.
abgezahlt wurden bisher 569,9€
verbleiben also noch 1749,34€.

wo kann ich solch einen mahbescheid beantragen?

wenn ich das richtig verstehe wird bei einem widerspruch ein streitiges verfahren - sprich ein zivilproßess eingeleitet.
mit was muss ich dann genau rechnen? mir geht es besonders um die kosten. da ich keinen sinn sehe wenn ich letzten endes selber einige 100 euro auf den tisch legen muss.

was bringt mir dann der vollstreckungsbescheid genau?

danke

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.08.2007 | 16:41

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

die Formulare für das Mahnverfahren finden Sie in jedem wohlsortierten Schreibwarenhandel. Das Formular ist ausgefüllt an das Amtsgericht in Ihrem Wohnort zu senden.

Die Mahnkosten belaufen sich auf ca. € 36, die die Gegenseite allerdings zu erstatten hat.

Mit dem Vollstreckungsbescheid können Sie der Gegenseite einen Gerichtsvollzieher ins Haus schicken, der dann deren Konto oder sonstige Wertgegenstände zu Ihren Gunsten beschlagnahmt.

Bei einem Zivilprozeß müssen Sie eine Klageschrift einreichen und die Gerichtsgebühren iHv € 219 vorstrecken. Bei Erfolg erhalten Sie diese zurückerstattet. Ich rege an, einen örtlichen Kollegen Ihres Vertrauens hinzuzuziehen.

Hochachtungsvoll,

RA R. Weber

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