Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
484.329
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

gekündigtes Arbeitsverhältnis - Änderung der Beendigung


| 14.11.2011 19:35 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jan Wilking



Ich habe einen unbefristeten Arbeitsvertrag (nur 2 Jahre Betriebszugehörigkeit). Nach Verkauf der Firma wird der Betrieb geschlossen. Mir (und allen Kollegen) wurde zum 31.03.2012 (Betriebsschließung) gekündigt. Auch wurde ein Abwicklungsvertrag unterzeichnet.

Soweit so gut.

Jetzt sind die Aufträge zu dramatisch zurückgegangen, dass keine ausreichende Arbeit mehr da ist.

Kann der AG jetzt eine erneute Kündigung zu einem früheren Termin (z.B. 31.12.2011) aussprechen oder bleibt es bei dem Kündigungstermin 31.03.2012.


Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Ratsuchende,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung und Ihres Einsatzes wie folgt:

Grundsätzlich kann Ihr Arbeitgeber unter Beachtung der geltenden Kündigungsfrist das Arbeitsverhältnis auch zu einem früheren Zeitpunkt kündigen. In diesem Fall würde dann die zunächst zum 31.03.12 ausgesprochene Kündigung keine Rolle mehr spielen. Allerdings wird es für Ihren Arbeitgeber schwierig werden nachzuweisen, dass tatsächlich betriebsbedingte Gründe vorliegen, die ein Abwarten bis zum 31.03.12 nun nicht mehr zulassen (zumindest soweit hier das Kündigungsschutzgesetz anwendbar ist). Zudem kann sich auch aus der Abwicklungsvereinbarung (die als zweiseitiger Vertrag nicht mehr einseitig vom Arbeitgeber abänderbar ist) ergeben, dass der Arbeitgeber an den bereits erklärten Kündigungstermin gebunden sein soll und eine Kündigung zu einem früheren Zeitpunkt daher ausgeschlossen ist. Sollte der Arbeitgeber also tatsächlich eine erneute Kündigung aussprechen, sollte diese unter Einbeziehung der Abwicklungsvereinbarung unbedingt anwaltlich geprüft und gegebenenfalls Kündigungsschutzklage erhoben werden.


Ich hoffe, Ihnen eine erste hilfreiche Orientierung ermöglicht zu haben. Bei Unklarheiten benutzen Sie bitte die kostenfreie Nachfragefunktion.

Bedenken Sie bitte, dass ich Ihnen hier im Rahmen einer Erstberatung ohne Kenntnis aller Umstände keinen abschließenden Rat geben kann. Sofern Sie eine abschließende Beurteilung des Sachverhaltes wünschen, empfehle ich, einen Rechtsanwalt zu kontaktieren und die Sachlage mit diesem bei Einsicht in sämtliche Unterlagen konkret zu erörtern.

Mit freundlichen Grüßen
Bewertung des Fragestellers 14.11.2011 | 21:47


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

FRAGESTELLER 14.11.2011 4,4/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 61064 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,6/5,0
Mein Erstnutzer-Eindruck : kompetent und schnell - unbedingt weiterzuempfehlen. Eine der sinnvollsten Internetseiten die ich kenne. ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Unsere Fragen wurden konkret beantwortet. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Hat uns sehr geholfen Können so mit guten Voraussetzungen im einem Rechtsstreit gehen. Vielen Dank und gerne wieder Sehr zu empfehlen ...
FRAGESTELLER