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geht ein steuerbescheid auch an Pflichtteilsberechtigte - und ab welchem Jahr

03.07.2014 20:48 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Zusammenfassung: Erbschaftsbesteuerung und Pflichtteil

Mein Mann ist im März 2014 verstorben. lt. Testament bin ich (Ehefrau) Haupterbin und die Tochter meines Mannes aus erster Ehe ist pflichtteilsberechtigt.

Jetzt hat das Finanzamt das Testament angefordert und will den Steuerbescheid für 2013 auch an die pflichtteilsberechtigte Tochter senden.

Meine Frage: Wieso zählt der Steuerbescheid von 2013 schon in den Erbteil und nicht erst der von 2014, in dem Jahr wo er verstorben ist. Oder gilt hier das Zuflussprinzip?

Und warum soll die Pflichtteilsberechtigte auch den Steuerbescheid bekommen? Sie ist nicht Erbin und außerdem ist das eine Zusammenveranlagung, so dass dort auch meine Daten und Gelder enthalten sind.
Danke im voraus

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ich gehe davon aus, dass das Finanzamt Schöneberg das Testament und den Steuerbescheid 2013 sehen will, um die Höhe des Vermögens festzustellen, welches vor dem Erbfall bestand (zb. eingenommene Kapitalzinsen lassen Rückschlüsse auf das Kapitalvermögen zu). Ansonsten ist der Steuerbescheid 2013 irrelevant für die Erbschaftsbesteuerung.
Pflichtteilsberechtigte haben kein Recht/Anspruch auf Einblick in den Steuerbescheid 2013; es gilt das Steuergeheimnis. Hierauf sollte das Finanzamt hingewiesen werden.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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