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gefälschter Briefkopf für Schreiben an Behörde


16.07.2007 15:39 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Ich habe am 21.02.06 bei S Holding AG ein gefälschtes Schreiben mit dem Briefkopft einer Behörde eingereicht, um einen Eintrag aus dem S-Register löschen zu lassen.
Jetzt, nach 1,5 Jahren ist die Firma S dahintergekommen, dass dieses Schreiben, was ich als Kopie meinem Anschreiben damals beigelegt hatte, nicht echt war (Nachfrage bei der entspr. Behörde).
Nicht nur das ich mir jetzt ein verdammt schlechte Gewissen habe, steht die Frage im Raum, was micht strafrechtlich erwartet.
Ich bin Student, 25 jahre, bisher nicht mit dem Gesetzt in Konflikt geraten.
Danke für die Antwort.

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich im Rahmen dieser Erstberatung wie folgt beantworten:

Die Urkundenfälschung nach § 267 I StGB wird mit Geldstrafe oder aber mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bestraft.

Grds. ist das Strafmaß Sache des Tatrichters und kann nur eingeschränkt vorweggenommen werden. Ihren Ausführungen nach sind Sie bislang nicht vorbestraft. Insoweit können Sie mit einer (relativ niedrigen) Geldstrafe rechnen. In Betracht kommt hier eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen à 1/30 Ihres monatlichen Nettoeinkommens. Im Allgemeinen wird die Höhe des Tagessatzes bei Studenten etc. auf 10 EUR festgesetzt, so dass Sie mit einer Geldstrafe von 30 TS à 10 EUR (insgesamt also 300 EUR) rechnen können. (Wie gesagt, dies ist lediglich eine Einschätzung aus der Entfernung.)

Ferner bietet sich Ihr Fall meiner Ansicht nach zur Erledigung im Strafbefehlsverfahren an. Dies ist ein schriftliches Verfahren, in dem (u.a.) Geldstrafen festgesetzt werden können. Da Sie bislang nicht vorbestraft sind, könnten Sie so einer für Sie unangenehmen Hauptverhandlung entgehen.

Schließlich möchte ich anmerken, dass bei Strafsachen die Einschaltung eines Verteidigers grds. zu empfehlen ist. Ggf. sollten Sie sich daher der Hilfe eines Verteidigers bedienen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan André Schmidt, LL.M.
Rechtsanwalt
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