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gebühren kadasteramt


22.09.2005 15:06 |
Preis: ***,00 € |

Nachbarschaftsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



meine nachbarin hat die Grenzen angezweifelt und daraufhin das Kadasteramt beauftragt, dies nachzuprüfen,und mir per einschreiben mitgeteilt dass ich laut Gesetz die Hälfte der Kosten tragen müsste. Daraufhin erkundigte ich mich über die Kosten der Grenzvermessungen, die sich auf ungefähr 950 euro bezogen.Auf diese Auskunft hin,schrieb ich meiner Nachbarin dass ich freiwillig bereit wäre 150euro beizutragen aber nicht die Hälfte,da ich die Grenzen nicht anzweifelte.Mir wurde gesagt dass die Rechnung an die Antraggeberin gesendet wird, die hat das Recht aber die Hälfte von mir zurückzufordern! Stimmt das? Und kann meine Nachbarin mir eine Frist setzen oder kann ich dies Kosten abstottern? Da diese Kosten nicht vorgesehen waren, bin ich nicht in der Lage alles sofort zurückzuzahlen. Ich danke Ihnen für Ihre Antwort, mit freundlichen Grüssen ihre Ratsuchende ( wohne in Reinland Pfalz )
Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Leider ist es tatsächlich so, wie Ihnen mitgeteilt wurde.

Es handelt sich hier um eine sog. Grenzabmarkung. Danach haben sich beide Nachbarn an den Kosten der Abmarkung je hälftig zu beteiligen. Dies ist in § 919 BGB geregelt. Allerdings ist dies nur der Fall, soweit keine festen Grenzzeichen (Grenzpunkte) vorhanden bzw. diese verrückt oder unkenntlich gewesen sind.

Dies ist Voraussetzung für Ihre Mitwirkungs- und damit auch Zahlungspflicht.

Ob die Nachbarin eine Ratenzahlung akzeptiert, hängt von deren Willen ab, verpflichtet ist Sie dazu aber leider nicht.


Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt

www.net-rechtsanwalt.de
www.net-scheidung.de
www.online-einspruch.de



Nachfrage vom Fragesteller 22.09.2005 | 15:51

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort, Die Grenzmarkierungen (steine im Garten und aluminium Platte in der Mauer ) sind vorhanden gewesen und noch immer, meine Nachbarin hat nur anhand der Flurkarte gemeint, diese Grenzen wären nicht richtig, und das Kadasteramt hat daraufhin die Messungen vorgenommen und die alten Grenzmarkierungen neu bemalt! Das heist ich bräuchte nicht zu zahlen! Wie kann ich mich dann vor der Zahlung wären? Anhand Ihres Schreibens, oder? Danke im Voraus Schöner Tag noch

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.09.2005 | 16:17

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Sollte die Grenzabmarkung bereits vollständig vorhanden gewesen sein, besteht keine Mitwirkungspflicht Ihrerseits und damit auch keine Zahlungspflicht. Sie sollten die Zahlung daher schriftlich verweigern und die Gründe wie aus hiesiger Beratung angeben. Die Beratung ansich, sollten Sie aber nicht an die Nachbarin übersenden.

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