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fristlose Kündigung eines Arbeitnehmers in der Probezeit


11.02.2007 15:29 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Hallo!
Ich bin Arbeitgeber und habe am 01.01.2007 einen Angestellten eingestellt.
Am 08.02.2007 holte ich diesen zur Arbeit ab und merkte das dieser Alkohol zu sich genommen hatte.Aus diesem Gund konnte ich ihn nicht mit zur Arbeit nehmen und ermahnte ihn.
Am 09.02.2007 wollte ich Ihn abholen aber er war nicht am vereinbartem Treffpunkt und ich konnte ihn auch nicht erreichen.Im laufe des Morgens bekam ich eine SMS Nachricht von Ihn das er krank sei und zum Arzt müsse.Er hat sich bis jetzt noch nicht gemeldet und mir bescheid gegeben ob er krankgeschrieben ist oder wieder einsatzbereit ist.Telefonisch erreiche ich ihn auch nicht.
Meine Frage ist nun kann ich durch dieses Verhalten in der Probezeit eine fristlose Kündigung aussprechen oder muß ich die Kündigungsfrist von 2 Wochen wie im Vertrag vereinbart ist einhalten? Und wie sieht es mit der Lohnzahlung für diesen Zeitraum aus
Ich bedanke mich im vorraus.

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Sehr geehrter Herr, sehr geehrte Dame,

auf Grundlage der geschilderten Details erlaube ich mir, Ihre Frage wie nachfolgend summarisch zu beantworten. Bitte beachten Sie, dass bedingungsgemäß eine Erstberatung geboten wird, die eine genaue und abschließende weiterführende Beratung nicht ersetzt und auch nicht ersetzen kann!

Die Kündigung wegen Alkohols bzw. wegen Verletzung der Pflicht zum Nachweis der krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit setzt grds. zunächst eine Abmahnung voraus. Anders ist dies allerdings dann, wenn sich herausstellt, dass die Krankheit nur vorgetäuscht ist. Dementsprechend werden Sie hier im Zweifel nur ordentlich kündigen können.

Wenn sich herausstellt, dass der AN nicht krank ist, entfällt auch der Anspruch auf Lohnfortzahlung. Andernfalls werden Sie bis zum fristgerechten Ende des Vertrages den Lohn fortzahlen müssen.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Für eine weitere Vertretung schreiben Sie mich bitte ausschließlich über die untenstehende email an, ich rufe dann gerne zurück!


Hochachtungsvoll


Rechtsanwalt Hinrichs
rahinrichs@gmx.de
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