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fristlose Kündigung Darlehen

18.11.2013 10:34 |
Preis: ***,00 € |

Kredite


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sascha Steidel


Es liegt eine Kündigung vor - fristlos inkl. Aufforderung eine Vorfälligkeitsentschädigung zu bezahlen.

Allgemein wird angegeben, dass das Darlehen aus wichtigen Grund gekündigt wird. Die Gründe werden nicht explizit genannt. Ist dies rechtens?

Weiter war die Darlehenssumme auf ein Tagesgeldkonto zwischenangelegt (d.h. volle Valuta inkl. unproblematischer Zahlung der Raten) und das Darlehen wurde bis April 2014 verlängert. Die Firmen sind beauftragt.

Die Bank wünschte Unterlagen, es wurde mehrmals nachgefragt, welche Unterlagen gemeint sind. Es wurde mehrmals angeboten, die Unterlagen einzureichen. Es wurde jedoch wegen einer Behinderung auf die Barrierefreit hingedeutet, d.h. das man nicht das Bankdeutsch nicht versteht und deswegen um konkrete Angaben bat.


Kann die Bank einfach kündigen, weil ein Bau länger braucht als geplant oder weil die Unterlagen hinsichtlich Einkommen/Vermögen nicht vorgelegt worden sind, obwohl man explizit dies angeboten hat?

-- Einsatz geändert am 18.11.2013 10:37:03

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die allgemeinen Geschäftsbedingungen der Banken sehen in der Regel das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund vor. Ein solcher Grund kann insbesondere vorliegen, wenn die ordnungsgemäße Verwendung der Darlehenssumme nicht belegt wird oder wenn das Darlehen nicht binnen vereinbarter Frist in Anspruch genommen wird.

Nach Ihrer Schilderung gehe ich davon aus, dass die Bank sich auf den erstgenannten Grund berufen möchte.

Das Nennen der Gründe in der Kündigungserklärung ist nicht notwendig, sie können aber um Erläuterung der Kündigungsgründe bitten. Dann können Sie diesen auch sachgerecht entgegentreten.

Sie können einwenden, dass die Kündigung mangels tatsächlich vorliegender Kündigungsgründe nicht gerechtfertigt ist und auf Fortbestand des Darlehensvertrages klagen.

Ich empfehle Ihnen anwaltliche Vertretung in Anspruch zu nehmen, damit die Unterlagen sorgfältig überprüft und die Erfolgsaussichten dann vernünftig beurteilt werden können. Gern stehe ich Ihnen bei Bedarf zur Verfügung.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Sascha Steidel, Rechtsanwalt

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