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fristlose Kündigung!


13.07.2005 21:28 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrter Rechtsanwalt!
bei uns geht es um die tierhaltung §14..
wir haben seit 4 monaten ein hund in unserer mietswohnung wir haben unsere vermieterin vor mietsvertragsabschluß gefragt wie es mit der tierhaltung von hunden aussieht da es vorrausichtlich bei uns zu einer tierhaltung kommt.Sie meinte daraufhin es ist kein problem aber es darf kein großer sein nun haben wir einen kleinen hund und es wurde nix schriftliches im mietvertrag festgehalten das wir einen hund halten dürfen noch das wir keinen halten dürfen jetzt hat unser hund das erstmal überhaupt ein kot auf die terrasse gemacht und der lebensgefährte von ihr hat dieses gesehen ich habe es natürlich entsorgt.jetzt kommt sie das wir denn hund bis morgen in andere hände geben oder es droht uns die fristlose kündigung wie sieht die rechtslage hier aus darf sie das?
frage 2 wäre! wie sieht es mit denn renovieren aus in jedem zimmer hat die vermieterin eine andere farbe wie zum beispiel orange müßen wir beim auszug streichen oder reicht es zu nur die von uns entstandenen löscher zuzumachen und besen rein zu übergeben(wir wohnen seit 1 jahr hier drin)es handelt sich um ein standart mietvertrag?
wir hoffen das sie uns helfen können!
13.07.2005 | 21:40

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller, sehr geehrte Fragestellerin,

zunächst bedanke ich mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage der mir mitgeteilten Informationen gerne beantworten möchte.

Ich möchte nochmals betonen, dass bei einem Mindesteinsatz regelmäßig nur eine Frage angemessen ist. Vielleicht beherzigen Sie dies freundlichst in Zukunft!

1. Hundehaltung
Nach Auffassung des Oberlandesgerichtes Stuttgart, was wohl inzwischen der herrschenden Meinung entspricht, gehört Hundehaltung unproblematisch zum Inhalt des Wohngebrauchs. Danach umfasst Wohnen alles, was zur Nutzung der Räume als existenzieller Lebensgrundlage und ihrer Ausgestaltung nebst aller Bedürfnisse, erforderlich ist.

Davon ausgehend ist die Entscheidung des Vermieters daran gebunden, dass sachliche Gründe für eine Ablehnung der Tierhaltung vorliegen. Darüber hinaus scheidet ein Verbot aus, da sie nachweisen können, dass der Vermieter keine Einwände hatte.

2. Schönheitsreparaturen
Einen Standardmietvertrag gibt es nicht, die Regelung von Schönheitsreparaturen beziehungsweise ihrer Abgeltung sind stets eine Frage des Einzelfalls. Nach einem Aufenthalt in der Wohnung von einem Jahr dürften, soweit nicht eine andere Vereinbarung vorliegt, was ich im Rahmen der summarischen Prüfung einmal unterstellen möchte, keine Schönheitsreparaturen fällig sein. Darüber hinaus ist es aber möglich, dass eine anteilige Abgeltung von ihnen verlangt wird, soweit dies vertraglich vereinbart ist. Von daher kann ich Ihnen nur empfehlen, eine genau Vertragsprüfung durch einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens durchführen zu lassen.


Ich hoffe, Ihnen weiter geholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Hans-Christoph Hellmann
-Rechtsanwalt-
www.anwaltskanzlei-hellmann.de


Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

Nachfrage vom Fragesteller 13.07.2005 | 21:47

entschuldigung zwegs 2 fragen!
die mündliche zusage unserer vermieterin reicht aus und sie kann uns nicht fristlos kündigen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.07.2005 | 08:29

Sehr geehrte Frau K.,

wenn somit eine nachweisbare Zustimmung der Vermietung vorliegt, ist eine Kündigung unwirksam. Ferner ist eine sofortige Kündigungohne Abmahnung ohnehin unwirksam. Sie sollten dringend einen Rechtsanwalt mit der Wahrnehmun Ihrer Interessen beauftragen.

Hochachtungsvoll

RA Hellmann

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