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freiberufliche Lehrer

01.03.2012 11:12 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte mich als freiberufliche Lehrerin selbstständig machen. Als solche ist man da ja Rentenpflichtversichert. Diese Pflichtversicherung gilt aber nicht, wenn ich eigene sozialversicherungspflichtige Mitarbeiter beschäftige.
Darum möchte ich meinen Lebensgefährten für Büroarbeiten und Buchhaltung mit über 400 Euro (also sozialversicherungspflichtig) einstellen. Er hat aber bereits einen anderen sozialversicherungspflichtigen Vollzeit-Job. Von seinem 1. Arbeitgeber hat er die Erlaubnis. Er hätte also bei mir die Steuerklasse 6. Nun meine Fragen:
1. Komme ich mit diesem Arbeitsverhältnis – vorausgesetzt es ist alles korrekt - aus der Versicherungspflicht der Rentenversicherung? Muss ich mich zusätzlich privat versichern?
2. Kann es im Falle von Pfändungen zu Problemen kommen, wenn ich durch diese Ausgaben für meinen Arbeitnehmer, der gleichzeitig mein Lebensgefährte ist, meinen Gewinn und damit pfändbaren Betrag mindere?

Vielen Dank.

Sehr geehrte Ratsuchende,

Ihre Anfrage möchte ich gerne wie folgt beantworten:

1.

wenn Sie einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz schaffen, dann gelten Sie nicht als pflichtversichert in der Rentenversicherung.

Sie sind nicht gezwungen, sich privat gegen die Risiken des Alters abzusichern.

2. Ihr Lebensgefährte mus nicht für Ihre Schulden einstehen, wenn sie welche haben und deswegen Pfändungen im Raum stehen sollten.

Daher kann das an ihn gezahlte Gehalt auch nicht gepfändet werden. Nur sollten Sie tatsächlich auch gegenüber den Sozialversicherungsträgern den Nachweis führen, dass dieser bei Ihnen beschäftigt ist.

Dazu sollten Sie das Statusfeststellungsverfahren nach § 7a SGB IV bei der Rentenversicherung betreiben.

Dann wird der sozialversicherungsrechtliche Status Ihres Mitarbeiters bindend festgestellt, so dass man Ihnen kein Umgehungsgeschäft vorwerfen kann.




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