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Abmahnung durch xxxxx, xxxxx

| 27.04.2010 10:33 |
Preis: ***,00 € |

Urheberrecht, Markenrecht, Patentrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth


Ich habe eine Abmahnung durch die Kanzlei **** betreffs des Downloads und damit Filesharings eines Filmes im Februar 2010 der Firma ***** bekommen.
Ich habe weder einen eigenen Internetanschluss noch jemals Filme heruntergeladen. Natürlich kann ich ein entsprechendes Verhalten des Anschlussbesitzers nicht ausschließen.
Was ist zu tun?

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

Da es sich bei Abmahnungen um einen Vorfall, den man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte, sollten Sie einen erfahrenen Kollegen mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen beauftragen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Rechtmäßigkeit der Abmahnung in Frage steht.

Hier geht es im Einzelnen um den geltend gemachten Zahlungsanspruch sowie um die Abgabe der dem Abmahnschreiben beigefügten Unterlassungserklärung. Letztere sollte man nie vorbehaltlos abgeben, da diese dreißig Jahre gültig ist.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Die moderne Kommunikation ermöglicht insoweit auch die Überbrückung größerer Entfernungen.


Nachfrage vom Fragesteller 27.04.2010 | 12:50

Sehr geehrter Herr Roth,

mit Ihrem Rat, mir fachlichen Rat zu holen, haben sie mir leider nicht weitergeholfen.
Deshalb noch einmal meine Frage: Was ist in diesem Fall zu tun, in dem die Rechtmäßigkeit der Abmahnung in Frage steht, weil ich gar keinen Internetanschluss besitze?

Hochachtungsvoll

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.04.2010 | 14:30

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihren Nachtrag. Aus meiner Erfahrung ist sinnvoller sich bei einer Abmahnung von einem Rechtsanwalt begleiten zu lassen.

Sie können aber selbst schriftlich den Kollegen mitteilen, dass Sie die angebliche Rechtsverletzung nicht begangen haben, weil Sie weder Anschlussinhaber sind noch selbst einen Internetanschluss zur Verfügung haben.


Mit freundlichen hanseatischen Grüßen
RA K. Roth

ww.kanzlei-roth.de

Bewertung des Fragestellers 28.04.2010 | 11:29

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Zunächst wurde nur allgemeines Internetwissen angeboten: Dass ich fachlichen Rat brauche, hatten mir schon die diversen Internetforen verraten. Um genau diesen zu bekommen, hatte ich nachgefragt.
Beim Nachfragen bekam ich zwar einen Tipp, aber ohne Einschätzung auf Erfolgsaussichten. Insgesamt für € 40,- Einsatz sehr mager!
Der hanseatische Gruß war ja wenigstens humorvoll."
Stellungnahme vom Anwalt:
Humorvoll ist auch Ihre befremdlich anmutende Bewertung. Für einen Einsatz von EUR 40,00 verlangen Sie die Beurteilung der Erfolgsaussichten.
Bei einer Beratung durch einen Kollegen vor Ort müssen Sie in Ihrem Fall mehrere hundert Euro als Vergütung zahlen.
Fachlicher Rat muss angemessen vergütet werden. Diesen Grundsatz blenden zunehmend immer mehr Ratsuchende aus.

Hochachtungsvoll
RA K. Roth