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Pfändung

| 27.04.2010 00:23 |
Preis: ***,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Ich bin seit 1984 bei der Sparkasse. Schon zu DDR - Zeiten waren die Mitarbeiter unfreundlich und unkompetent.
Nun nach der Wende erlebte ich die reinste Schikane. Da ich arbeitslos geworden bin und vom Arbeitsamt Geld bezog, wurde dies unter Vorbehalt nicht ausgezahlt. Man schickte mich aufs Arbeitsamt, damit ich mir dort die Bescheinigung holte.
Dann bekam ich 1997 Arbeit und nachdem ich dort gekündigt hatte, wurden sämtliche Daueraufträge gelöscht, mit der Begründung, es würde kein Geld eingehen, obwohl ich noch Unterhalt für meine 2 Söhne bekam und Kindergeld.
Vor einem Jahr hatte ich plötzlich eine Pfändung auf dem Konto und man half mir auch nicht bei der Bearbeitung, verlangte von mir das Ich das selber alles klären sollte mit dem Gläubiger, damit die Pfändung ausgesetzt wird. Überweisungen würden gar nicht erst durchgeführt, Rechnungen zurückgebucht und dann bekam ich noch von der Chefin zu hören, ich solle nicht alles zurückbuchen, sonst passieren solche Sachen wie Pfändung.
Heute war ich auch 2 mal dort, weil das Konto wieder gepfändet wurde, und obwohl ich mich mit den Gläubiger in Verbindung gesetzt habe, Überweisung fertig gemacht und noch ein Schreiben für die Ratenzahlung, provozierte mich die Angestellte dermaßen, das ich bald durchgedreht wäre.
Ich muss dazu sagen, das Geld auf meinen Konto war, aber man es mir nicht auszahlen wollte, da es keine Sozialleistung war.
Nun ich wollte das der Gläubiger das Schreiben, die Kopie von der Überweisung , und die Kopie vom Dauerauftrag als Fax bekommt. Wieder sagte die Angestellte, das dies 3 € Gebühr kosten würde und ich entgegnete, das mir das neu ist und ich bei der anderen Pfändung nichts bezahlen musste.
Das mit der Pfändung ist nun auch noch nicht geklärt, ich solle morgen noch mal hinkommen.
Allerdings besitze ich kein Auto, Geld hab ich auch keins, also wieder per Anhalter fahren.
Einmal bin ich richtig laut geworden, weil wieder mal vor dem Schalter eine rießige Schlange stand, und ich schrie die sollen endlich alle Schalter aufmachen, und mal ein bisschen gas geben. Ich stand schon 45 min. da und es ging nicht voran.
Plötzlich kam die Chefin Frau Grütner aus ihren Zimmer geschossen und drohte mir, wenn ich weiterhin so laut mache, würde sie mir das Konto kündigen.
Das sind für mich Einschüchterungsversuche, mehr nicht.
Ich sagte zu ihr, das ist der dank, das ich mein Geld jahrelang denen anvertraut habe.
Also ich will da weg von dieser Spasskasse, denn es gibt noch andere Banken die nicht so mit langjährigen Kunden umgehen. Nun meine Frage: Darf ein Gerichtsvollzieher bei dem ich eine eidesstattliche Versicherung abgegeben habe, einen Inkasso das ja für eine Pfändung geben und wie soll ich mich gegenüber der Sparkasse verhalten, denn ich bin chronisch krank ( Borderline ) manchmal sehr temperamentvoll und aggressiv , da ich auch medikamente nehmen muss, was die Bank weiß.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich möchte Ihre Frage anhand des geschilderten Sachverhaltes und der Auslobung des Mindesteinsatzes wie folgt beantworten:

Die Abgabe der eidesstattlichen Versicherung hat im Grunde keine Auswirkung auf die erfolgte Pfändung Ihres Kontos. Denn eine solche Kontenpfändung kann auch trotz bestehender eidesstattlicher Versicherung durchgeführt bzw. seitens des Gläubigers betrieben werden.

Von der Bank können Sie insoweit keine Hilfe erwarten, diese ist weder rechtlich noch tatsächlich verpflichtet, Ihnen etwaige Möglichkeiten zur Erwirkung einer Aufhebung der Pfändungsmaßnahme aufzuzeigen oder hieran mitzuwirken. Vielmehr ist die Bank sogar verpflichet, den zugrunde liegenden gerichtlichen Pfändungsbeschluss zu befolgen.

Es bleiben Ihnen daher, um eine Freigabe Ihres Kontos zu erwirken, lediglich die Möglichkeiten, entweder den Gläubiger mittels Verhandlungen dazu zu bringen, die Ruhendstellung der Kontenpfändung gegenüber der Bank zu erklären oder aber falls dies nicht zum Erfolg führt selbst einen Vollstreckungsschutzantrag beim Vollstreckungsgericht einzureichen, um zumindest die Aufhebung der Kontenpfändung in Höhe des unpfändbaren Teils Ihres Einkommens/der ALG-Leistungen zu erreichen, soweit diese Zahlungen regelmäßig auf diesem gepfändetem Konto eingehen.


Bitte beachten Sie, dass es sich bei dieser Online-Beratung lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung auf Grund der von Ihnen geschilderten Sachverhaltsumstände handelt. Eine persönliche Beratung/Vertretung kann hierdurch nicht ersetzt werden. Das Weglassen oder Hinzufügen von Umständen kann die rechtliche Beurteilung nicht nur unerheblich verändern.

Abschließend hoffe ich, Ihnen weitergeholfen zu haben und würde mich über eine positive Bewertung durch Sie freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Thomas Joschko
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 27.04.2010 | 17:42

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