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Sprachfehler (lispeln) nach Zahnimplantation

| 13.04.2010 12:58 |
Preis: ***,00 € |

Medizinrecht


Wie verhalte ich mich, die Zahnimplantationen mit brücke ist nach ca. einem Jahr abgeschlossen.

Alle Abschlagszahlungen hab ich bezahlt nun ist die Abschluss Rechnung gekommen von BFS health finance.

Leider habe ich seit dem einen Sprachfehler und lisple.

Der Zahnartz nimmt meinen Sprachfehler nicht wirklich ernst.

Noch erwähnen möchte ich grundsätzlich bin ich mit der Arbeit des Zahnarztes sehr zufrieden und möchte nicht unbedingt das es in einen Streit ausartet.

meine fragen dazu.

1. soll ich die Abschlussrechnung zu 100 % bezahlen?
2. welche rechte habe ich gegen den Zahnartz bzw. Zahntechniker?
3. verhalten tipps generell zu meinem Problem?

Sehr geehrte Fragestellerin,

besten Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen gerne beantworte, wobei ich ausschließlich den von Ihnen dargestellten Sachverhalt zu Grunde lege.

Grundsätzlich haben Sie gegen den Zahnarzt nur dann einen Anspruch, wenn diesem ein schuldhafter Behandlungsfehler zur Last gelegt werden kann und dieser Fehler – sollte überhaupt einer vorliegen – ursächlich für Ihr jetziges Lispeln ist.

In Ihrem Fall kommt ein Behandlungsfehler durch ein nicht sachgerecht beschaffenes oder nicht sachgerecht eingesetztes Implantat in Frage. Ein zahnärztliches Fehlverhalten könnte auch darin liegen, dass er Sie nicht über mögliche Folgen des Implantateinsatzes – nämlich Lispeln - aufgeklärt hat. Über Ersteres kann nur ein Sachverständiger (Zahnarzt) urteilen, über Letzteres machen Sie keine Angaben.

Da Sie aber selbst sagen, Sie seien nicht an einem Streit interessiert und im Übrigen seien Sie mit der Arbeit des Zahnarztes sehr zufrieden, bieten sich alternativ zwei Möglichkeiten:

Sie zahlen den wohl noch offenen Restbetrag zunächst nicht oder aber "unter Vorbehalt". Machen Sie in diesem Falle auf dem Überweisungsträger einen entsprechenden Vermerk: "Zahlung erfolgt unter Vorbehalt".

Sie haben sodann die Möglichkeit, die Gutachterkommission für Fragen zahnärztlicher Haftpflicht bei der Zahnärztekammer, in deren Bezirk Sie Ihren Wohnort haben, anzurufen. Ein zahnärztlicher Gutachter wird dann über die Arbeit Ihres Zahnarztes ein Gutachten erstatten. Dann wissen Sie, ob ein Behandlungsfehler vorliegt. Dieses Verfahren ist für Sie kostenlos.

Sie können sich aber auch einer/m Fachärztin/Facharzt für Phoniatrie (Stimm- und Sprachstörungen) oder für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde vorstellen, um festzustellen, ob das Implantat für das Lispeln ursächlich ist.

Sollte ein Behandlungsfehler vorliegen, wäre der Zahnarzt verpflichtet, das Implantat nachzuarbeiten, gegebenenfalls zu erneuern.

Sollten Sie weitere Fragen haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.


Mit freundlichem Gruß
( Winkler )
Rechtsanwalt


Michael Winkler
Rechtsanwalt
Am Münsterplatz 8
79098 Freiburg i. Br.
Tel.: 0761 - 55 65 26 - 0
Fax: 0761 - 55 65 26 - 29
mobil: 0152 - 2840 5436
medizinrecht@ra-winkler.eu
www.meyer-hoeke.net

Medizinrecht, Vertragsarztrecht,
Ärztl. Berufsrecht, Praxisnachfolge

Bewertung des Fragestellers 13.04.2010 | 21:53

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