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Bafögvorbescheid-Ablehnung

27.02.2010 20:15 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wende mich mit der Bitte an Sie, kurz grundsätzlich zu prüfen, ob mir elternunabhängiges Bafög zustehen würde oder nicht.
Ich habe einen Vorabbescheid gestellt und dieser wurde abgelehnt, mit der Begründung:
Die Ausnahmetatbestände nach §10 Abs.3 Nr 1-4 treffen nicht zu, da die Zugangsvorraussetzungen bereits nach Abitur erreicht waren.
Mutterschutz und Kindererziehung lagen zwar vor, jedoch erst ab Dez. 2005.
Der Orientierungszeitraum wurde wesentlich überschritten.(Zeit zwischen Abitur und Mutterschutz). Leistungen nach Bundesausbildungsförderungsges. können gem §10 Abs. 3 Satz 1 nicht bewilligt werden.

Ich habe aber gelesen es müssen mind. 5 Jahre Erwerbstätigkeit erfolgt sein, das widerspricht sich doch, oder? Lohnt sich ein Widerspruch und wenn ja wie argumentiert?

Mein Lebenslauf:

-Geb: 1977
-Juni 1996 Abitur
-08/96 bis 07/97 Berufsfachschule (nach 1 Jahr abgebrochen) (Kein Bafög)
-08/97 bis 07/2000 Ausbildung Zahnarzthelferin (Kein Bafög)
-08/2000 bis 11/2005 zahnmed. Angestelltentätigkeit (während dessen 1,5 Jahre berufsbegleitende Ausbildung zur ZMF 2003-2004)
-12/2005 bis 04/2006 Mutterschutz
-04/2006 bis 05/2008 Erziehungsurlaub
-ab 05/2008 bis zum heutigem Zeitpunkt als Zahnmed. Fachassistentin tätig.
Würde gern ab Herbst 2010 Zahnmed. studieren, wenn ich Bafög bekommen würde.

Über eine baldige, aussagekräftige Antwort würde ich mich sehr freuen und danke schon mal im voraus.






27.02.2010 | 20:27

Antwort

von


(81)
Kaiserring 38
68161 Mannheim
Tel: 0621-40068230
Web: http://www.mannheim-anwalt.de
E-Mail:

Sehr geehrte Fragestellerin,

leider kann ich Ihnen keine erfreulichere Mitteilung machen, als dass der Bescheid wohl korrekt ist.

Ausweislich Ihres Lebenslaufs ist kein Tatbestandsmerkmal eines Ausnahme nach § 10 Abs. 3 BAFöG erfüllt.

Im Übrigen liegen bei Ihnen ja über fünf Jahre Erwerbstätigkeit nach einer Erstausbildung vor: 08/00 bis 11/05. Dass hier eine berufsbegleitende Zusatzausbildung gemacht wurde, ist unschädlich was das Merkmal der Erwerbstätigkeit angeht.

Für Rückfragen kontaktieren Sie mich bitte per E-Mail.

Mit freundlichem Gruß


ANTWORT VON

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