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Angaben auf Kontoauszug bei ec-Karten Lastschrift

02.02.2010 15:41 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn


Guten Tag,

im Dezember habe ich im "Schuhhaus XXX" eingekauft und mit ec-Karte bezahlt. 1-2 Wochen später entdeckte ich eine Lastschrift auf meinem Kontoauszug mit dem Namen "AAA", eine lange Nummer und die Buchstaben-Kombination ELW. Mit sagte der Name "AAA" nichts und ich ließ die Lastschrift zurückgehen.

Nun habe ich vom Kartenservice des Schuhhauses die Aufforderung zur Zahlung des Rechnungsbetrags erhalten und über 50 EUR Gebühren für Adreßauskunft, Bearbeitungsgebühr und Mahnzuschlag. Den Rechnungsbetrag habe ich umgehend überwiesen, aber die Gebühren sind m-E. nicht gerechtfertigt.

Ich habe nun nachträglich den Kassenbon gefunden und er enthält neben der Bezeichnung "Schuhhaus XXX" in einer anderen Zeile auch den Namen "AAA", vermutlich der Eigentümer dieser Filiale.

Ich bin aber der Meinung, daß auf dem Kontoauszug zum einen ein Hinweis auf die Nutzung der ec-Karte notwendig wäre (auf dem Kassenbon habe ich laut den dort stehenden AGB allerdings meine Genehmigung zur Lastschrift gegeben, aber wer liest das schon), und zum anderen lese ich keine Bons komplett. Ich war in einem Schuhhaus einkaufen und darauf sollte hingewiesen werden.

Gibt es Vorschriften, was bei einer Nutzung der ec-Karte auf dem Kontoauszug erscheinen muß und ist es gerechtfertigt, wenn ich die Zahlung der Gebühren ablehne?

Sehr geehrter Fragesteller,

das Recht der Lastschrift ist nicht gesetzlich geregelt.
Es hat seine Grundlage in einer vertraglichen Vereinbarung zwischen den Banken.

Sie haben eine Einzugsermächtigung erteilt.

Das Schuhhaus war damit berechtigt zum Einzug der Forderung.

Der letztlich unberechtigte Widerspruch macht Sie schadensersatzpflichtig, da Sie hätten erkennen können, dass die Lastschrift berechtigt war, etwa weil die Lastschrift eindeutig einem bestimmten Geschäft zuordenbar ist.

Ob die Gebühren in voller Höhe berechtigt sind, lässt sich anhand Ihrer Angaben im Rahmen einer Erstberatung ohne Kenntnis der Lastschrift-Vertragsbedingungen nicht sagen.
Jedenfalls befinden Sie sich im Verzug, sodass Sie den Verzögerungsschaden sowie und die Kosten der Rechtsverfolgung zu tragen haben.




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