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Diebstahl aus PKW auf dem Gelände eines Autohauses

23.09.2009 15:07 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Ich habe einen PKW über eine Bank finanziert. Da ich einen Firmen PKW habe, wollte ich diesen PKW verkaufen und stellte den PKW auf den Hof des Autohauses bei dem ich den PKW gekauft habe. Das Autohaus sollte den PKW für mich verkaufen.
Einen Vertrag hierüber gibt es nicht.
Als ich einen Käufer für meinen PKW gefunden hatte, stellte sich heraus, daß aus dem PKW die Sitze entwendet wurden. Ich wurde darüber nicht vom Autohaus informiert (ca. 8 Monate lang)
Das Autohaus machte eine Anzeige bei der Polizei, die aber eingestellt wurde.
Da ich bereichtigte Zweifel an dieser Geschichte hatte, zeigte ich das Autohaus wegen Betrug, Vortäuschen einer Straftat an. Das Verfahren wurde eingestellt mit dem Hinweis, das ich nicht der Besitzer des PKW bin.

Jetzt meine Frage:
Habe ich gegenüber dem Autohaus Schadensersatzansprüche, da der PKW ja auf dem Gelände des Autohauses stand ?
Auf Nachfragen sagte mir der GF des Autohauses, daß seine Versicherung nicht zahle, da der PKW nicht dem Autohaus gehöre.Der PKW war zu diesem Zeitpunkt stillgelegt.

Vielen Dank.

Sehr geehrter Fragesteller/in,
vorweg möchte ich Sie darauf hinweisen, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzten kann, sondern ausschließlich den Zweck hat, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Nun zu Ihrer Frage, welche ich unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworte:

Dass das Auto auf dem Gelände des Autohauses stand, reicht alleine nicht aus. Vorliegend wird es vielmehr darauf ankommen, ob dem Autohaus eine so genannte Sorgfaltspflichtverletzung vorgeworfen werden kann. Insoweit fehlen genauere Angaben. Ist das Gelände ungesichert gewesen? Sind z.B. die Türen aufgeschlossen oder aufgebrochen worden? Sollte das Auto aufgeschlossen worden sein, wo befanden sich dann die Schlüssel?

Grundsätzlich kann aber ein Schadensersatzanspruch in Betracht kommen, vgl. LG Bonn AZ 13 O 196/07 .

Der Einwand, der PKW gehöre nicht dem Autohaus ist dabei jedoch nicht erheblich.

Des Weiteren müssen Sie einen Schaden vorweisen können. Dafür tragen Sie die alleinige Beweislast.

Ich hoffe Ihnen weiter geholfen zu haben und stehe Ihnen gerne im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion, zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

André Neumann

Rechtsanwalt Dipl. Jur.

Rückfrage vom Fragesteller 23.09.2009 | 18:12

Das Gelände des Autohauses ist nicht umfriedet. Ein Schlüssel befand sich im Autohaus. Die Scheiben wurden bei dem Diebstahl eingeschlagen und die Sitze durch die Fenster entfernt.

Hat es Aussicht auf Erfolg auf Schadensersatz zu klagen ?

Wie hoch sind eventuelle Anwaltskosten ?

Die Sitze haben einen Neuwert von ca. 3000 €

Rückfrage vom Fragesteller 23.09.2009 | 18:20

Das Gelände des Autohauses ist nicht umfriedet. Ein Schlüssel befand sich im Autohaus. Die Scheiben wurden bei dem Diebstahl eingeschlagen und die Sitze durch die Fenster entfernt.

Hat es Aussicht auf Erfolg auf Schadensersatz zu klagen ?

Wie hoch sind eventuelle Anwaltskosten ?

Die Sitze haben einen Neuwert von ca. 3000 €

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 23.09.2009 | 19:41

Sehr geehrter Fragesteller/in,

gerne beantworte ich Ihnen die Nachfrage wie folgt:

hier können durchaus Erfolgsaussichten bestehen, allerdings kann an dieser Stelle keine wirklich seriöse Feststellung getroffen werden. Daher sollte hier ein Anwalt aufgesucht werden. So muss hier der Sachverhalt näher untersucht werden (z.B. Bilder von dem "Tatort"). Diesbezüglich kann ein Beratungsgespräch vereinbart werden. Die Kosten würden dabei zwischen 20 und 190 Euro plus Mehrwertsteuer betragen.

Ferner sollten Sie ein Einschreiben / Einwurf zur Post bringen. Darin sollte dem Händler eine Frist gesetzt werden.

Vorliegend kann nicht von einem Neuwert ausgegangen werden. Hier wird allein der Zeitwert maßgeblich sein.

Zur Information:
Bei einem Streiwert von 3000 Euro, können Sie mit Anwaltskosten in Höhe von ca. 650 Euro plus Mehrwertsteuer rechnen.

Mit freundlichen Grüßen

André Neumann

Rechtsanwalt Dipl. Jur.

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