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Außergerichtliche Einigung vor Insolvenz, Erbschaft

| 07.09.2009 14:26 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ingo Bordasch


Hallo Fachkundige, hallo Fachkundiger,

folgende Frage: Zur Abwendung einer Privatinsolvenz konnte sich Person A mit den insgesamt 3 Gläubigern (Finanzamt, Krankenkasse, Bank) mit einem außergerichtlichen Vergleich - ohne Zuhilfenahme eines Anwaltes - vergleichen. Von den auf 3 Jahre verteilten Raten sind 2/3 getilgt. Die Vergleiche beinhalten jeweils das Recht des Widerrufs bei Nichtzahlung einer Rate mit sofortiger Fälligkeit des Restes, jedoch NICHT die Fälligkeit des gesamten Betrages beispielsweise bei einem Lottogewinn oder sonstigem unvorhergesehenem Reichtum.

Meine Frage nun, wenn A verstirbt und ein rechtsgültiges Testament zu Gunsten von B verfaßt hat, muss dann B aus dem Erbe die Forderungen der Gläubiger begleichen? Wenn ja, des vollen Betrages oder der Vergleichssumme.

Für meinen Einsatz erwarte ich, wenn möglich, lediglich eine kurze Antwort im Sinne von "Ja, muss alles zahlen lt. §soundso oder Urteil diesunddas" oder "Nein, das ist mit dem Tod erledigt". Weitergehende Recherchen oder Ausführungen werden bei dem geleisteten Einsatz natürlich nicht erwartet (aber auch nicht abgelehnt :-) )

Vielen Dank

Sehr geehrter Fragesteller,

Ergänzung vom Anwalt 07.09.2009 | 14:40

Sehr geehrter Fragesteller,

entschuldigen Sie bitte, da habe ich aus Versehen auf die falsche Taste gedrückt.

Da der Erbe das Vermögen des Erblassers als Ganzes übernimmt, tritt er auch in die laufenden Verträge ein. D.h,. ist ein Vergleich nur mit Widerruf bei Nichtzahlung abgeschlossen worden, muss der Erbe diesen Vergleichsvertrag weiterhin erfüllen.

Die Gläubiger sind grundsätzlich nicht berechtigt, den gesamten Betrag zu fordern.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de

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Bewertung des Fragestellers 07.09.2009 | 15:42

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Stellungnahme vom Anwalt:
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