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Adoption als Vorteil fürs Erbe

| 10.07.2009 09:56 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Sehr geehrte Damen und Herren, vor 20 Jahren habe ich einen damals 12 jährigen behinderten Jungen (Analphabet) bei mir aufgenommen. Da mein Sohn keinen Kontakt mehr zu mir möchte habe ich beschlossen meinen gesamten Nachlass dem jungen Mann zu hinterlassen, der mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen ist. Meinem Sohn habe ich bereits mein Haus mit Grundstück überschrieben (ich habe Nießbrauch so lange wie ich lebe). Damit hat er sein Pflichtteil erhalten, weiter soll er nichts erhalten. Nun möchte ich den jungen Mann adoptieren, damit er meinen Nachlass ohne finanzielle Verluste erben kann.
Meine Frage: Ist dies in diesm Alter noch möglich, was müsste ich dafür tun und wie lange dauert so ein Verfahren, wenn es möglich sein sollte. Vielleicht ist es auch eine Kostenfrage, würde mich freuen wenn Sie mich etwas aufklären könnten.

Mit freundlichen Gruß

Sehr geehrte Ratsuchende,


die Erwachsenenadoption ist immer dann möglich, wenn den Annahme sittlich gerechtfertigt ist, also zwischen Annehmenden und Anzunehmenden ein Eltern-Kind-Verhältnis besteht. Nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung sehe ich da kein Problem.

Diese Art der Adoption muss vom Annehmenden und Anzunehmenden in notariell beurkundeter Form beantragt werden, so dass Sie einen Notar schnellstens aufsuchen sollten. Dieser formuliert dann den Antrag und reicht ihn beim Gericht ein.

Die Verfahrensdauer beträgt je nach Auslastung des Gerichtes bis zu neun Monaten, wobei die Kosten bei ca. 200,00 EUR liegen, was allerdings nur eine sehr grobe Schätzung darstellt.


Noch ein kostenloser Zusatztipp: Mit dem Notar sollten Sie dann auch unbedingt die Erbschaftsangelegenheit mit dem leiblichen Sohn besprechen, da es nicht so einfach ist, ihn von weiteren Ansprüchen auszuschließen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 10.07.2009 | 10:45

Zuerst mal recht herzlichen Dank für Ihre Antwort.
In der notariellen Überschreibung meines Grundstücks an meinen Sohn ist festgelegt, das er sich das Grundstück auf seinen Erbteil anrechnen lassen muss. Das hab ich 2005 per Urkunde vom Notar schriftlich.
Ist dieses Erbteil nach 10 Jahren auf 0, sodaß er dann wieder Anspruch auf seinen Pflichtteil hat?
Vielen Dank nochmal, ich werde Ihre Ratschläge so schnell als möglich umsetzen, da er mir immer hilfreich zur Seite steht.
Mit freundlichen Grüßen!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.07.2009 | 10:48

Sehr geehrte Ratsuchende,


bitte haben Sie dafür Verständnis, dass Sie dieses mit dem Notar erörtern sollten und ich an dieser Stelle nicht noch den kostenlosen Zusatztipp ausweite. Einen Anspruch wird er sicherlich haben.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Bewertung des Fragestellers 12.07.2009 | 08:59

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