Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
499.887
Registrierte
Nutzer
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Führerscheinentzug und Strafbefehl

12.09.2005 15:33 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


am 1.04 wurde mir der führerschein nach einem verkehrsunfall mit fahrerflucht entzogen.etwa eine woche nach diesem vorfall telefonierte ich mit der zuständigen staatsanwältin die mir mitteilete,das meine fahrelaubnis für vorraussichtlich neun monate entzogen werde,mir aber die zeit bis zum urteil angerechnet werden würde.
heute erhielt ich dann den strafbefehl in dem mir mitgeteilt wurde,das mir der führerschein entzogen würde.das mein führerschein eigezogen würde und die verwaltungsbehörde angewiesen wird,mir vor ablauf von 6 monaten keine neue fahrerlaubnis zu erteilen.
da der unfall sich vor etwas mehr als 5 monaten ereignet hat und mir sofort der führerschein entzogen wurde und mir diese zeit laut staatsanwältin angerechnet werden würde,würde ich am 1.10.2005 meine fahrerlaubnis wieder erhalten.
liege ich mit meiner vermutung richtig?wie muß ich nun vorgehen?oder wird mir die fahrerlaubnis für weitere 6 monate entzogen???

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten

Guten Tag,

Ihre Vermutung ist leider unzutreffend.

Der Zeitraum, der in dem Strafbefehl benannt ist, zählt erst ab der Rechtskraft des Strafbefehles. Insoweit hat die Staatsanwaltschaft bei der Veranschlagung einer Sechs-Monats-Sperrfrist insgesamt mit 11 Monaten ab dem Unfall kalkuliert. Dies ist auch im hiesigen Bereich die übliche "Rate".

Die Fahrerlaubnis wird also für weitere sechs Monate entzogen. Dazu kommt, daß die Fahrerlaubnis nicht automatisch wieder in Kraft tritt, sondern Sie rechtzeitig vor Ablauf der Sperrfrist bei der Verkehrsbehörde eine neue Fahrerlaubnis beantragen müssen. Die Verkehrsbehörde prüft dann noch einmal, ob die Fahrerlaubnis wieder erteilt werden kann, oder etwa noch zusätzliche Tests eingeholt werden. Die Sache ist leider komplizierter, als es für Sie den Anschein hatte.

Ob die Höhe der Sperrfrist angemessen ist, kann ich naturgemäß ohne Kenntnis der Ermittlungsakte nicht beurteilen. Denken Sie bitte an die Einspruchsfrist, die als Rechtsbehelfsbelehrung auf dem Strafbefehl dargelegt ist.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weitergeholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Rechtsanwalt und auch Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax 04941 60 53 48
e-mail: info@fachanwalt-aurich.de

Neu

Darf's noch eine Frage mehr sein?

Viele oder regelmäßige Fragen? Mit der Frag-einen-Anwalt.de Flatrate unbegrenzt Fragen stellen.
Sie haben ein Problem, von dem Sie wissen, dass noch mehr Fragen kommen? Sie sind Handwerker, Arzt, Freiberufler oder Gründer? Dann sollten Sie sich das mal näher anschauen.
Details anschauen
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 64155 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Herr Rechtsanwalt Dr. Andreas Neumann hat eine klare Beschreibung der Angelegenheit vorgenommen. Das der Nacheigentümer unter Vorbehalt zahlen muss. Nicht klar ist warum der Wasserverband keinen Nachweis erbringen muss der ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr schnell und klar. Vielen Dank! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Kurz und knapp auf den entscheidenen Nenner hingewiesen. Danke. ...
FRAGESTELLER