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Autoreparatur am Werkstatt

05.06.2009 12:56 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Am 24.05.2009 war ich mit meinem Renault Scenic 1,9DCi von Hannover nach Köln gefahren. Im Autobahn kam plotzlich graues Gerauch vom Auspuff, dann habe ich das Auto angehalten und das Auto hatte bisschen Öl verloren. Ich habe ADAC angerufen und war ich informiert dass der Turbolader kaputt sein konnte and war ich in der Nacht nach Köln abgeschleppt worden. Am 26.05.2009 hatte ich einen Werkstatt angerufen und kam der Meister sofort mit seinem Mitarbeiter das Auto abzuschleppen. Nach zwei Stunden rief er mich und sagte dass der Motor ganz in Ordung ist aber den Turbolader + Getriebelager ausgetauscht werden müssen.Ich habe den Meister sofort den Turbolader bestellen lassen und den eine TÜV+AU machen lassen weil den Untersuchungstermin im Mai 2009 lag. Er sagte dass ich am 28.05.2009 mein Auto zurück bekommen konnte und die Arbeit plus Material beträgt 1440€ (ohne Rechnung und keinen schriftlichen Auftrag). Am 28.05.2009 Nachmittag hatte er mich angerufen und sagte dass er TÜV und AU gemacht hat, den Turbolader, Ölfilter, Getriebelager und das Öl gewechselt hat aber es kommt noch Geräusche vom Motor und wahrscheinlich den Motor kaputt wäre. Er möchtet am 29.05.2009 mir einen sicheren Bescheid sagen und hatte er genauso gesagt. Er wollte noch mehr 1200€ fürs Material und Montage dafür haben wenn er einen gebrauchten ZylinderKopf wechselt (ohne Garantie).

Ich war am gleichen Abend bei der Polizei und hatte ich alles erzählt. Die Polizei empfahl mir zum Renault Werkstatt zu gehen und eine Nachbesichtigung zu machen.

Ich habe den 1440€ für die geleistete Arbeit bezahlt aber er gab mir nur eine Quittung und eine Rechnung für den Turbolader. Vom Werkstatt hatte ich das Auto über ADAC nach Renault Werkstatt abschleppen gelassen. Am 30.05.2009 morgen ist das vom Renault Werkstatt mündlich bestätigt dass das Auto Motorschaden haben konnte.

Ich habe in meinem Handy sein Gespräch aufgenommen wenn er mir über die Motorschaden erzählt. Die TÜV und AU-Berichte liegen bei mir.

Frage:
1. Kann man den Motorschaden nicht erkennen bei erster Versuch während der Turbolader Untersuchung?

2. Wie kann das Auto bei TÜV und AU bestehen wenn es vorher den Motorschaden hat?

3. Wenn das Auto gut beim AU Prüfung wäre, dann ist der Motorschaden nur vom Werkstattpersonal gekommen sein. Das Auto hat nur einen Kilometer in 3 Tagen gelaufen. Wie hat er die TÜV und AU gemacht?

4.Wenn der Motor nur nach TÜV und im Werkstatt beschädigt ist, kann ich eine Anzeige bei der Polizei gegen der Werkstatt machen?

5.Kriege ich die Motorschaden Kosten vom Werkstatt zurück?

Ich habe bis jetzt keine Rechtschutzversicherung gemacht und weiß ich auch nicht wie viel ich für die Anwalt bezahlen muss. Es lohnt sich nur wenn ich was gewinnen kann.

Bitte um eure Hilfe!

Grüße,
Sri

05.06.2009 | 13:26

Antwort

von


(344)
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
Tel: 0211/133981
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich bedanke mich für die eingestellten Fragen, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts gerne wie folgt beantworten möchte:

Ob man den Motorschaden direkt hätte erkennen können müssen oder ob die zunächst getroffenen Maßnahmen so geboten waren, kann nur ein KFZ-Sachverständiger klären. Gleiches gilt für die Frage, wieso TÜV und AU abgenommen wurden. Eine Anzeige gegen die Werkstatt können Sie machen bzw. Strafantrag stellen, wenn ein Anfangsverdacht für eine Straftat vorliegt. In Betracht käme hier eine Sachbeschädigung. Voraussetzung wäre insoweit eine vorsätzliche, d.h. wissentliche und gewollte Beschädigung einer fremden Sache. Anhaltspunkte für einen solchen Vorsatz sind jedoch nicht ersichtlich. Im Falle einer fahrlässigen Sachbeschädigung gibt es keine Strafverfolgung. Dies kann lediglich zivilrechtliche Ansprüche nach sich ziehen. Hiervon hängt es nun auch ab, ob Sie die Kosten für den Motorschaden von der Werkstatt erstattet bekommen. Sollte der Motorschaden von Anfang an der Reparatur bestanden haben und ist dieser bloß nicht erkannt worden, so wäre allerdings zu prüfen, ob die anderen Maßnahmen zu Recht durchgeführt wurden oder ob Sie insoweit einen Erstattungsanspruch haben.

Ich empfehle Ihnen, sich mit einem Kollegen vor Ort in Verbindung zu setzen. Bitte beachten Sie, dass hierdurch weitere Kosten entstehen. Sollte es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen, so müssen Sie die Kosten im Falle des Unterliegens tragen. In jedem Falle müssten Sie zunächste Gerichtskosten einzahlen. Sollten Sie das Verfahren gewinnen, so müsste die Gegenseite diese aber erstatten.

Ich hoffe, dass ich Ihnen eine erste Orientierung geben konnte. Bitte nutzen Sie ggf. die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

Rechtsanwälte Vogt
Bolkerstr.60
40213 Düsseldorf
Tel. 0211/133981
Fax. 0211/324021


Ergänzung vom Anwalt 05.06.2009 | 13:34

Ergänzend möchte ich ausführen, dass das aufgezeichnete Gespräch als Beweismittel unzulässig ist, es sei denn Sie haben ihn auf die Aufnahme hingewiesen.

ANTWORT VON

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