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Nachname Kind nach Scheidung

21.05.2009 11:18 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


13:32
folgender Sachverhalt:
Ich habe nach Scheidung meinen Mädchennamen wieder angenommen.
Kind hat den Nachnamen des Vaters, will diesen aber nicht. will wie ich heissen. Kind ist 6 Jahre alt.
Vater stimmt der Namensänderung NICHT zu.
ab welchem Alter kann das Kind selber über seinen Nachnamen bestimmen, ohne Zustimmung des Vaters?
21.05.2009 | 12:19

Antwort

von


(1236)
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33609 Bielefeld
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Guten Tag,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Basis des geschilderten Sachverhaltes wie folgt beantworten:

Das Zustimmungserfordernis des Vaters zur Namensänderung des Kindes ist nicht von dessen Alter abhängig.

Das Recht, den Namen zu ändern, setzt vielmehr ein berechtigtes Interesse voraus, vgl. § 3 Abs 1 NÄndG (Namensänderungsgesetz).

Der Umstand, dass Sie jetzt einen anderen Namen als Ihr Kind haben, rechtfertigt eine Namensänderung noch nicht. Hier müssen Gründe vorliegen, die es aus dem Gesichtspunkt des Kindeswohles erforderlich machen.

Das Verwaltungsgericht Schleswig hat kürzlich in seinem Urteil vom 18.03.2009 (<a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=14%20A%20167/07" target="_blank" class="djo_link" title="VG Schleswig, 19.03.2009 - 14 A 167/07: Namensrecht bei Scheidungshalbwaisen">14 A 167/07</a> ) zugunsten des Kindes entschieden, weil durch die Beibehaltung des bisherigen Namens Nachteile für das Kindeswohl zu befürchten waren.

Die Namensänderung ist jedoch die Ausnahme, so dass Sie schon erhebliche Gründe vorbringen müssten.

Mit freundlichen Grüßen






<!--dejureok-->


Rückfrage vom Fragesteller 21.05.2009 | 13:30

und wenn mein Sohn 18 ist?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 21.05.2009 | 13:32

Wenn Ihr Sohn 18 ist, gilt für einen Namensänderungsantrag ebenfalls § 3 NÄndG.

Es muss ein wichtiger Grund für die beantragte Namensänderung gegeben sein.

ANTWORT VON

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