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Kann mein Arbeitgeber Minusstunden bei Kündigung vom Lohn abziehen?

| 29.04.2009 16:44 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
bin seit August 08 im Einzelhandel beschäftigt, Teilzeit 6 Std. Seit Beginn liefen immer wieder Minusstunden auf, da ich stundenmässig nicht eingesetzt werden konnte. Man teilte mich auch anderen Filialen zu und bin zum Teil bis zu 40 km einfache Strecke gefahren. Trotzdem ergaben sich weiterhin Minusstunden. Auf Nachfrage teilte man mir mit, dass es eben nicht anders geht, aber irgendwann z.B. Urlaubszeit, Weihnachtszeit usw. fallen automatisch Mehrstunden an. Dies war aber nicht der Fall. Ich möchte jetzt zum 30.6. kündigen und habe auch noch 12 Tage Urlaubsanspruch. Besteht die Möglichkeit, dass man mir die Minusstunden noch von meinem Lohnanspruch abzieht????
Vorab schon vielen Dank für Ihre Mühe.
MFG
29.04.2009 | 16:55

Antwort

von


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33609 Bielefeld
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Guten Tag,
ich möchte Ihre Anfrage auf der Basis des geschilderten Sachverhaltes wie folgt beantworten:

Für die Beantwortung der Frage der Verrechenbarkeit kommt es entscheidend darauf an, wie die Minusstunden entstanden sind. Sollte dies durch den Mitarbeiter verursacht worden sein, kann verrechnet werden.

In Ihrem Fall jedoch entstand das Defizit allein deswegen, weil zu wenig Arbeit zur Verfügung stand. Sie waren ja bereit, die vertraglich vereinbarten Stunden zu arbeiten und konnten dies ausschließlich aus Gründen nicht, die Sie nicht zu verantworten hatten. Das Beschäftigungsrisiko trifft aber allein den Arbeitgeber.

Ihre Frage ist also konkret dahingehend zu beantworten, dass eine Verrechnung Ihrer Urlaubstage mit den aufgelaufenen Minusstunden nicht erfolgen darf.

Mit freundlichen Grüßen


Bewertung des Fragestellers 29.04.2009 | 17:11

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Arbeitsrecht, Familienrecht, Miet und Pachtrecht, Kaufrecht, Vertragsrecht