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Beratungsschein zurück von Anwalt

16.07.2005 13:16 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Hallo,
ich hatte einen Beratungschein für eine Privatinsolvenz. Der Anwalt bei dem ich war ist für mich nicht akzeptable, da er mir bewußt gemacht hat, dass ich Buß leisten muss für meine Schulden ...Auf jeden Fall hat er den Beratungsschein behalten. ich habe ihm eine Mail höfliche Mail geschrieben, dass ich das Honorar bar (von Dritte wird es bezahlt, da ich kein Geld habe) zahle und ich meinen Bereatungsschein dann zurückhaben möchte. Er hat mir daraufin eine Rechnung von 243 EUR zugeschickt und keine Rede von meinem Beratungsschein. Der Schein behinhaltet nicht nur die Beratung sondern auch die Anschreiben der Gläubiger usw. Was kann ich hier tun??

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.


Sofern Sie dem Anwalt einen vom Amtsgericht ausgestellten Beratungsschein vorgelegt haben, darf der Kollege Ihnen gegenüber auch keine € 243,60 (€ 190 Erstberatungsgebühr + € 20 Auslagenpauschale + 16% USt) abrechnen, sondern hat seine Tätigkeit auf der Grundlage des Beratungsscheines mit der Landeskasse abzurechnen. Außerdem ist er natürlich verpflichtet, Ihre Unterlagen nach Beendigung des Mandates wieder an Sie herauszugeben.

Sie sollten ihm nun mitteilen, daß er sich Zwecks Ausgleich der Rechnung an das Amtsgericht wenden mag, da ihm ja der Beratungsschein vorliegt. Eine Selbstbeteiligung von € 10 werden Sie allerdings zahlen müssen. Fordern Sie ihn außerdem auf, Ihre Unterlagen binnen 10 Tagen an Sie zurückzusenden, damit Sie sich anderweitig beraten lassen können. Nach Ablauf dieser Frist sollten Sie einen anderen Rechtsanwalt aufsuchen, der Ihre Interessen vertritt und den Fall ggf. auch der zuständigen Rechtsanwaltskammer mitteilt.

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
A. Schwartmann

Nachfrage vom Fragesteller 16.07.2005 | 13:29

Danke! Ich habe meine Unterlagen nur den Beratungsschein möchte ich zurück, damit ich zu einem anderen Anwalt gehen kann.
Ich habe ihm ja angeboten privat zu bezahlen und er mir den Schein zurückgibt.
Darf er aufgrund meines Schreibens pravat abrechenen oder nicht?
Muß er mir den Beratungsschein zurückgeben oder nicht?

Besten Dank!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.07.2005 | 21:36

Ihre Nachfrage beantworte ich Ihnen selbstverständlich gerne per E-Mail, wenn Sie innerhalb der von QNC gesetzten Frist den von Ihnen angebotenen Einsatz auf das Konto von QNC überweisen.

Eine entsprechende E-Mail von QNC haben Sie bereits erhalten.


Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt

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