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Anmeldung (und Rechnung) von opendownload.de

| 16.02.2009 17:38 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Ich habe mich beim Versuch, eine kostenlose Software downzuloaden (unwissentlich) bei opendownload registiert - und prompt heute eine Rechnung über 99,- EUR für ein 1 oder 2 jähriges Abonnement erhalten.

Im Anschreiben zur Rechnung wird auf den ausdrücklichen Verzicht des Widerspruchsrechts und die Nutzung des Aktivierungslinks verwiesen.

Bei der Anmeldung habe ich einen falschen Namen/Adresse angegeben, da ich bei solchen aktivitäten doch noch geschützt sein möchte.

Im Anschreiben zur Rechnung wird für genau diesen Fall bereits darauf hingewiesen, dass es sich um ein Betrugsdelikt handeln würde und eine mögliche Strafanzeige angedeutet.

opendownload bzw. Content Services Ltd. scheint nicht unbekannt. In hunderten von Beiträgen in verschiedenen Internetforen berichten andere Betroffene von gleichen Erfahrungen.

Meine Frage:

Wass soll ich tun, ich habe bereits per mail widersprochen doch nur als reaktion erhalten das ein Widerspruch nicht möglich ist, da ich durch die betätigung des aktivierungslinks den Verzicht des Widerspruchrechts einverstanden war.
Ist der ausschluss des Widerspruchsrechts rechtens?

Mit freundlichen Grüßen

16.02.2009 | 18:00

Antwort

von


(720)
Stedinger Str. 39a
27753 Delmenhorst
Tel: 04221-983945
Web: http://www.drseiter.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragender,

wir haben bereits eine Vielzahl derartiger Fälle - auch von obiger Firma - vertreten.

Als Verbraucher hat man zumeist überhaupt keine Chance, dagegen vorzugehen, da die Rechnungen immer höher werden und ggf. die Firma auch Mahnbescheide erlässt.

Wir haben jedoch bislang erfolgreich unsere Mandanten vor der Durchsetzung von Forderungen bewahren können.

Zu dem Ausschluss des Widerrufsrechts:
Das Widerrufsrecht ist ausgeschlossen z.B. bei
Maßanfertigungen, Eintrittskarten zu Konzerten, Versiegelte CDs, deren Siegel beschädigt wurde, verderbliche Waren, Online-Diensten, wenn der Kunde ausdrücklich der Ausführung der Dienstleistung vor Ablauf der zweiwöchigen Widerrufsfrist zugestimmt hat, Datenbankabrufe oder Softwaredownloads, die der Kunde sofort ausführt.

Allerdings ist entscheidend, inwieweit Sie überhaupt Kenntnis davon hatten, dass Kosten auf Sie zukommen. Dies muss im Einzelfall überprüft werden.

Ich habe Ihnen eine Mail geschrieben.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. C. Seiter


Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter
Fachanwältin für Familienrecht, Fachanwältin für Strafrecht

Bewertung des Fragestellers 18.02.2009 | 17:06

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27753 Delmenhorst
Tel: 04221-983945
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RECHTSGEBIETE
Internet und Computerrecht, Fachanwalt Familienrecht, Fachanwalt Strafrecht, Kaufrecht, Urheberrecht, Verkehrsrecht, Tierrecht, Ordnungswidrigkeiten, Zivilrecht, Vertragsrecht